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Zwei drittel der asylbewerber fehlten 2025 ihren ausweispapieren

Die Zahl der Asylbewerber ohne Ausweis oder Pass ist in Deutschland 2025 auf ein Rekordhoch gestiegen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums meldeten im vergangenen Jahr 113.236 Flüchtlinge erstmals einen Asylantrag, von denen über 74.000 - das sind 65,4 Prozent - keine Identitätspapiere vorweisen konnten. Das ist der höchste Anteil seit 2018.

Guinea-länder haben die höchste quote ohne papiere

Guinea-länder haben die höchste quote ohne papiere

Flüchtlinge aus Guinea hatten 2025 die höchste Quote ohne Ausweis mit 97,9 Prozent, gefolgt von Algerien (93,9 Prozent), Eritrea (91,5 Prozent), Somalia (91,3 Prozent) und dem Irak (71,9 Prozent). In vielen Fällen sei das Fehlen von Papiers bei Flüchtlingen aus diesen Ländern auf Bürgerkriege oder eine nicht funktionierende Verwaltung zurückzuführen. Aber auch 71,2 Prozent der Flüchtlinge aus China, 59,4 Prozent aus der Türkei und 51,8 Prozent aus Russland fehlten Ausweispapiere.