Wm-schock: englands traum vom titel platzt – tuchel im fokus!
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht kurz vor dem Abschluss, doch für England ist das große Finale ein bitterer Reinfall. Die letzten acht Teams sind klar, und mit ihnen ein erschütternder Schlussstrich unter dem Turnier – vor allem für Jürgen Klopp und Thomas Tuchel.
Unerwartete wendung: klopp mit pommes im stadion
Ein skurriles Bild sorgte für Aufsehen: Jürgen Klopp wurde beim Spiel gegen Mexiko im Stadion beim Verzehr von Pommes fotografiert. Eine kuriose Episode, die das Bild von England als vermeintlichem Favoriten zusätzlich in Frage stellt. Die WM-Geschichte schreibt sich gerade auf unerwartete Weise – und sie spricht direkt gegen Tuchel.

Die wahrheit hinter den statistiken
Die Statistik ist unübersehbar: Seit 1930 hat kein Land, dessen Trainer aus dem eigenen Land war, die Weltmeisterschaft gewonnen. Eine bemerkenswerte Tatsache, die die Diskussion um Tuchels Eignung für die Nationalmannschaft weiter anheizt. Die Tatsache, dass Belgien und Frankreich mit ausländischen Trainern im Viertelfinale stehen, verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Ein Detail, das Tuchel’s Chancen auf den Posten erheblich schmälert.

Druck auf der insel steigt
Der Druck auf die Engländer ist enorm. Die Niederlage gegen Mexiko im Achtelfinale hat die Hoffnungen auf den ersten WM-Titel seit 1966 zunichtemacht. Die 3:2-Sensation gegen Mexiko hat jedoch Zweifel beseitigt und England als ernstzunehmenden Gegner in die Favoritenrolle katapultiert. Der ehemalige Trainer von Dortmund und Bayern München, Tuchel, gehört zu den deutschen Trainern im Viertelfinale, und seine bisherige Erfolgsbilanz mit ausländischen Teams spricht für sich – er erreichte bereits ein Viertelfinale mit Chelsea. Ein beeindruckender Erfolg, der jedoch nicht unbedingt die Erwartungen in England erfüllt.

Völler kommentiert
Der frühere Bundestrainer Ottmar Hitzfeld hat sich zu der Situation geäußert: „Tuchel hat bewiesen, dass er in der Lage ist, ausländische Teams erfolgreich zu trainieren. Aber die Erwartungen in England sind immens.“

Die weltmeister der vergangenheit
Ein Blick auf die vergangenen Weltmeisterschaften zeigt, dass der Trainer des Titelträumenden stets aus dem Gastland kam: 1930 Uruguay – Suppici (Uruguay); 1934 Italien – Pozzo (Italien); 1938 Italien – Pozzo (Italien); 1950 Uruguay – Fontana (Uruguay); 1954 Deutschland – Herberger (Deutschland); 1958 Brasilien – Feola (Brasilien); 1962 Brasilien – Moreira (Brasilien); 1966 England – Ramsey (England); 1970 Brasilien – Zagallo (Brasilien); 1974 Deutschland – Schön (Deutschland); 1978 Argentinien – Menotti (Argentinien); 1982 Italien – Bearzot (Italien); 1986 Argentinien – Bilardo (Argentinien); 1990 Deutschland – Beckenbauer (Deutschland); 1994 Brasilien – Parreira (Brasilien); 1998 Frankreich – Jacquet (Frankreich); 2002 Brasilien – Scolari (Brasilien); 2006 Italien – Lippi (Italien); 2010 Spanien – Del Bosque (Spanien); 2014 Deutschland – Löw (Deutschland); 2018 Frankreich – Deschamps (Frankreich); 2022 Argentinien – Scaloni (Argentinien).
England muss nun mit dem bitteren Nachgeschmack der Niederlage umgehen und sich auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren. Die WM 2026 hat gezeigt, dass der Weg zum Titel lang und steinig ist – und dass selbst die größten Hoffnungen auf eine unerwartete Weise platzen können.
