Wikinger-schatz発見: größter münzfund norwegens enthüllt!
Ein Fund, der Archäologen weltweit schockiert: In Østerdalen, Norwegen, wurde der größte Wikinger-Münzfund der Geschichte entdeckt. Zwei Hobby-Metalldetektoren haben eine Schatzkammer aus dem 9. Jahrhundert ausgegraben.
19 Silbermünzen als startschuss
Vegard Sørlie und Rune Sætre suchten ursprünglich nur nach einer Saison-Einleitung. Doch plötzlich lieferten ihre Detektoren unaufhörlich Pieptöne – und enthüllten damit eine unglaubliche historische Entdeckung: 19 Silbermünzen, ausgegraben auf einem Feld nahe Rena.
Die Behörden wurden unverzüglich benachrichtigt. Archäologin May-Tove Smiseth war zunächst nur amüsiert: „Ich habe ironisch gesagt, wir würden uns freuen, noch ein paar Münzen zu finden, um die Entdeckung zu vergrößern. Aber die Detektoren hörten einfach nicht auf zu piepen!“

Über 2970 münzen – ein beispielloser fund
Die Ausgrabungen lieferten eine Welle von Funden. Bereits am ersten Tag wurden 70 Münzen entdeckt. Zunächst schätzten die Experten, dass es nicht mehr als 500 sein könnten. Doch die Zahlen sprangen in den Himmel: Über 2970 Münzen wurden mittlerweile gezählt – ein Rekord, der Norwegen in archäologischer Hinsicht völlig neu ordnet.

Die münzen: ein zeugnis dänischer, englischer und deutscher herkunft
Professor Svein Gullbekk vom Münzkabinett in Oslo hat die meisten Stücke untersucht. Die Ergebnisse sind erstaunlich: Die meisten der Silbermünzen stammen aus England und Deutschland. Einige sind sogar dänischer oder norwegischer Herkunft. Die Funde reichen bis zu 1000 Jahren in die Vergangenheit. Es ist ein seltenes Ereignis – große Wikinger-Münzfundstätten sind in Norwegen äußerst ungewöhnlich.

Sicherung und ausstellung
Der Zugang zum Fundgebiet ist mittlerweile abgesperrt und wird bewacht. Ein Teil des Schatzes wird in Oslo ausgestellt. Die Münzen, so gut erhalten, dass sie fast wie frisch geprägt aussehen, sind ein einzigartiges Zeugnis der Wikingerzeit. Ein Fund, der die Geschichte Norwegens für immer verändern wird.