Wie man wildkräuter im rasen beseitigt
Ein grüner, dichter Rasen ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein effektiver Schutz gegen Wildkräuter. Denn je gesünder und dichter die Grasnarbe, desto weniger Chancen haben Unkrautarten, Fuß zu fassen.

Die richtige rasenpflege ist entscheidend
Die Deutsche Rasengesellschaft (DRG) rät dazu, bei der Pflege Konsequenz zu zeigen. Zu den wichtigsten Schritten gehören Mähen, Düngen, Gießen, Vertikutieren, Lüften und das gezielte Entfernen von Unkraut und Moos.
Ein Fehler, den viele Rasenbesitzer begehen, ist das Mähen auf zu kurzer Höhe. Das spart Zeit, aber schwächt die Grasfläche und lässt es leichter für Moos, Klee, Hahnenfuß, Giersch oder Quecke, Fuß zu fassen. Die ideale Schnitthöhe liegt zwischen 3,5 und 5 Zentimetern, damit die Halme Schatten werfen und die Keimung von Unkraut hemmen.
Regelmäßiges Mähen fördert auch die Dichte des Rasens, indem die Gräser neue Seitentriebe bilden. Wilde Kräuter haben dadurch weniger Platz, um sich auszubreiten.
Mulchen und Düngen können helfen, die Grasnarbe zu stärken. Das Schnittgut bleibt liegen und wirkt als natürlicher Dünger. Es ist wichtig, dass der Rasen dabei möglichst trocken ist und das Schnittgut nicht zu lang ist und gleichmäßig auf der Fläche verteilt wird.
Stehen Nährstoffe aus, wird der Rasen anfällig. Stickstoff ist für das Wachstum und die Grünfärbung von Bedeutung, Phosphor für die Wurzeln und Kalium für die Belastbarkeit. Es wird empfohlen, spezielle Rasenlangzeitdünger oder organisch-mineralische Rasendünger zu verwenden. Landwirtschaftliche oder gärtnerische Dünger haben für die Belange des Rasens eine falsche Nährstoffzusammensetzung.
Richtig gießen ist auch wichtig. Rasengräser bestehen fast zu 80 Prozent aus Wasser. In Trockenzeiten sollte daher
