Warum gibt es genau vier jahreszeiten?

Die vier Jahreszeiten teilen das Jahr in unterschiedliche Abschnitte. Während der Winter für kalte Temperaturen steht, beginnt im Frühling die Natur langsam aufzublühen. Der Sommer bringt Wärme und reife Früchte mit sich. Im Herbst dominieren zunächst bunte Blätter, bevor das Wetter zunehmend kühler, nasser und windiger wird.

Wesentlich für die einteilung sind die bewegungen der erde

Wesentlich für die einteilung sind die bewegungen der erde

Die Erde benötigt 365,25 Tage, um einmal die Sonne zu umrunden. Die Jahreszeiten entstehen durch die schiefe Neigung der Erdachse. Dadurch werden bei der Umrundung der Sonne manche Teile der Erde an bestimmten Stationen weniger oder stärker von ihr beschienen.

Wenn ein Erdteil deutlich zur Sonne zeigt, ist es dort sommerlich warm. Um den 21. Dezember herum ist unser Erdteil der Sonne abgeneigt. Es gibt nicht nur am wenigsten Licht, sondern ist auch deutlich kälter als im Juli.

Im Frühling und im Herbst trifft das Sonnenlicht eher parallel auf die Nordhalbkugel. Darum ist das Klima entsprechend gemäßigt.

Die astronomischen Jahreszeiten beginnen mit dem astronomischen Frühling, wenn Tag und Nacht genau gleich lang sind (Primäräquinoktium). Der astronomische Sommer startet, wenn die Sonne ihre nördlichste Stellung erreicht. Der astronomische Herbst beginnt mit der Herbsttag-und-Nacht-Gleiche (Sekundäräquinoktium). Der astronomische Winteranfang beginnt mit der Wintersonnenwende, wenn die Sonne ihre südlichste Stellung erreicht.