Us-geheimdienste: amerika kann iran-raketenarsenal nur ein drittel zerstört bestätigen

Die USA haben ihre Luft- und Raketenangriffe auf den Iran intensiviert, seit Ende Februar. Doch die Bilanz der Zerstörungen überzeugt nicht. Nach Angaben von US-Geheimdiensten konnten sie nur etwa ein Drittel des riesigen iranischen Raketenarsenals sicher vernichten. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, die auf Insider-Informationen aus dem Umfeld von US-Geheimdiensten basiert.

Iran behält beträchtlichen raketenbestand

Iran behält beträchtlichen raketenbestand

Die innere Bilanz zeigt ein gemischtes Bild: Die meisten iranischen Raketen seien entweder zerstört oder derzeit unzugänglich. Doch Teheran verfüge demnach weiterhin über einen beträchtlichen Raketenbestand. Laut den Insidern könnte das Regime einige der verschütteten oder beschädigten Raketen wiederherstellen, sobald die Kämpfe aufhören.

Die USA und Israel haben den Iran angegriffen, weil sie dessen Atomprogramm und Raketen als große Bedrohung sehen und verhindern wollen, dass Iran möglicherweise Atomwaffen entwickelt oder militärisch noch stärker wird. Gleichzeitig spielen auch Irans Unterstützung von Milizen in der Region und frühere Spannungen eine Rolle.

Der Iran hat daraufhin u. a. mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf US-Militärstützpunkte in der Region reagiert, um zurückzuschlagen und Abschreckung zu bewirken.