Union berlin setzt auf dmf-talent kofi amoako – ruhnert-strategie kehrt zurück

Union Berlin plant für die kommende Saison personelle Verstärkungen. Im Fokus steht der 20-jährige Kofi Amoako vom Drittligisten Dynamo Dresden. Der defensive Mittelfeldspieler, dessen Marktwert auf 2 Millionen Euro gestiegen ist, könnte dem kaum eingesetzten Alex Král weichen.

Dynamo-star im visier: union setzt auf entwicklungspotenzial

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Sportchef Horst Heldt (56) hat den jungen Ghanaer auf seine Liste gesetzt. Amoako überzeugt mit seiner physischen Präsenz und seiner Zweikampfstärke. Trainer Thomas Stamm lobt seine Athletik. In 26 Spielen für Dynamo hat der DMF ein Tor erzielt und auch in der deutschen U20-Nationalmannschaft Spielpraxis gesammelt.

Die Verpflichtung von Amoako deutet auf eine Rückkehr zur bewährten Transferstrategie hin, die Ex-Sportchef Oliver Ruhnert (54) erfolgreich eingesetzt hat. Ruhnert entdeckte in der Vergangenheit talentierte Spieler aus der 2. und 3. Liga – darunter Robert Andrich und Grischa Prömel – und verkaufte diese später mit Gewinn.

Alex Král, der in dieser Saison nur 340 Minuten auf dem Platz stand und im Winter einen Wechsel nach Athen anstrebte, könnte durch den vielversprechenden DMF verdrängt werden. Amoako ist nicht nur eine Investition in die Zukunft, sondern auch ein Signal, dass Union Berlin wieder auf die Entwicklung junger Talente setzt – eine Politik, die sich in der Vergangenheit bewährt hat.

Die Entscheidung wird zeigen, ob Union Berlin mit einer Kombination aus Erfahrung und jungem Talent die Bundesliga-Saison erfolgreich gestalten kann.