Trump verspricht 'große welle': us-militär 'fertig' mit iran – doch die führung ist unklar
Washington – In einem überraschenden Telefoninterview mit CNN versprach US-Präsident Donald Trump, das US-Militär setze Iran bereits jetzt „fertig“, doch die eigentliche „große Welle“ stehe noch bevor. Seine Worte, die von einer Eskalation des Konflikts zeugen, wirkten in einer ohnehin angespannten geopolitischen Lage wie ein Schlag ins Gesicht.
Trump kündigt weitere vergeltung an, während die iranische führung im chaos versinkt
„Wir prügeln den Dreck aus ihnen raus“, so Trump gegenüber CNN-Moderator Jake Tapper. Er betonte die Überlegenheit des US-Militärs und die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen. Die jüngsten Angriffe iranischer Kräfte auf arabische Länder in der Region – darunter Bahrain, Jordanien, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate – bezeichnete Trump als eine Überraschung, die die iranische Führung in ihrer Arroganz blinde machte.
Die Eskalation begann, so Trump, nachdem die iranischen Streitkräfte in Dubai ein Hotel und ein Wohnhaus beschossen hatten. Diese Provokation habe die arabischen Führer nur noch wütender gemacht, obwohl sie angeblich keine eigene militärische Intervention wollten. „Sie lieben uns, aber sie haben zugeschaut. Es gab keinen Grund für sie, sich einzumischen“, erklärte der Präsident.
Die Frage nach der Nachfolge des verstorbenen Ober-Mullahs im Iran ließ Trump ratlos zurück. „Wir wissen nicht, wer die Führung ist. Wir wissen nicht, wen sie auswählen werden“, sagte er. Er schätzte, dass die iranischen Streitkräfte durch die ersten Angriffe bereits 49 Führungspersönlichkeiten verloren hätten. „Sie wurden etwas arrogant, weil sie sich alle an einem Ort trafen. Sie dachten, sie wären unauffindbar. Das waren sie nicht.“
Die Situation ist nun so unübersichtlich, dass selbst die iranische Führung selbst nicht weiß, wer sie jetzt lenkt. Trump betonte, dass die ersten Angriffe die iranischen Führer „sichtlich geschwächt“ hätten. Die „große Welle“ sei noch nicht begonnen, aber sie werde kommen – mit verheerenden Konsequenzen für den Iran und die gesamte Region. Die Äußerungen des Präsidenten verstärken die Befürchtungen einer weiteren Eskalation und werfen Fragen nach der Stabilität der Region auf. Es ist eine gefährliche Balance, die jederzeit aus dem Gleichgewicht geraten kann.
Die diplomatischen Bemühungen, den Konflikt zu entschärfen, scheinen bisher vergebens geblieben zu sein. Die Welt blickt gespannt auf die nächsten Schritte – und die möglichen Folgen.
Die Zahlen sprechen für sich: Laut Schätzungen der US-Regierung wurden bei den jüngsten Angriffen über 49 iranische Militärangehörige getötet. Eine Zahl, die die Schwere der Lage verdeutlicht.
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