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Trump setzt auf vergeltung: luftangriffe auf den iran – risiko oder geniestreich?

Teheran ist in Rauch gehüllt. In einer Nachtoperation hat die US-Regierung unter Präsident Donald Trump Ziele im Iran angegriffen. Die Folgen dieser Eskalation sind ungewiss, doch die Experten warnen vor einem gefährlichen Spiel.

Experte sieht trump vor seinem größten risiko

Experte sieht trump vor seinem größten risiko

Der Angriff, der am helllichten Tag stattfand, richtete sich laut Berichten gegen die Führung des iranischen Regimes. Ziel waren hochrangige Militärs und Kommandozentralen. Ob dieser Schlag die gewünschte Wirkung erzielt, ist fraglich.

Michael Pregent, ein ehemaliger US-Militärgeheimdienstoffizier mit Expertise im Nahen Osten, sieht in Trumps Vorgehen ein „größtes politisches Risiko seiner Karriere“. „Das Ziel ist ein Ende der Mullah-Herrschaft“, erklärt er. Pregent betont, dass allein Bomben nicht ausreichen, um ein Regime zu stürzen. Er setzt auf „psychologische Kriegsführung“ – zum Beispiel die Aufforderung an die Revolutionsgarden, ihre Waffen niederzulegen.

Die ersten Reaktionen im Iran scheinen überraschend positiv zu sein. Videos zeigen Menschen, die die Angriffe als Befreiung betrachten. „Die Angriffe richten sich gegen das Regime, nicht gegen uns“, heißt es in einem Posting auf Social Media. Pregent glaubt, dass die Menschen im Iran lange auf einen solchen Moment gewartet haben.

Er sieht jedoch keine Wiederholung des Irak-Szenarios. „Das ist kein Irak-Krieg, keine US-Bodentruppen – es ist eine Luftkampagne, die darauf abzielt, das Regime handlungsunfähig zu machen.“ Die Gegenschläge des Iran gegen mehrere Golfstaaten beschreibt er als „militärisch bedeutungslose Gesichtswahrung“.

Die Frage ist nun, ob dieser Schritt Trump tatsächlich zu seinem Ziel führt oder ob er eine noch tiefere Krise im Nahen Osten auslöst. Die kommenden Tage werden zeigen, wie die Situation sich entwickelt.