Trump droht iran mit eskalation – militärische optionen auf dem tisch
Washington – Der Konflikt mit dem Iran verschärft sich dramatisch unter Donald Trumps Regierungsführung. Ex-Militärgeheimdienstler Michael Pregent warnt vor einer gefährlichen Eskalation, die auf Trumps persönlichem Ego basiert.
Mullah-regime „vorgeführt“ – pakte wie zugeständnisse
Laut Pregent habe das iranische Regime den US-Präsidenten und seinen Stabschef Jared Kushner mit dem sogenannten „Memorandum of Understanding“ (MoU) „vorgeführt“. Jedes einzelne darin enthaltene Abkommen, so Pregent, wirkte wie ein weiterer Zugeständnis an Teheran. Die Realität sah jedoch anders aus: Trump ging substanziell auf Teheran ein. Die Blockade gegen iranische Häfen wurde aufgehoben, Sanktionen gegen Ölexporte ausgesetzt – und die Freigabe eingefrorener Milliardenfonds in Höhe von rund 110 Milliarden Dollar wurde in Aussicht gestellt, ebenso wie Zugang zu einem 300 Milliarden Dollar schweren Wiederaufbaufonds.

Härtere militärschläge diskutiert – neue bedrohungen
Doch die Hardliner in Teheran gaben nicht nach. Sie wollten die Kontrolle über die Straße von Hormus behalten. Nun werden in Washington härtere militärische Optionen diskutiert. Dazu gehören eine Ausweitung offensiver Operationen, die Einnahme strategischer Inseln durch Bodentruppen und eine verstärkte territoriale Kontrolle im Golf. Die Risiken sind enorm.

Trump droht mit angriffen – kharg-insel im visier
Trump selbst hat kürzlich in einem Radiointerview eine Attacke auf die abgelegene iranische Atomanlage „Pickaxe Mountain“ angekündigt – ein Labyrinth von Tunneln, das 90 bis 145 Meter unter der Erde liegt. Sogar die Eroberung der strategischen Insel Kharg, Irans wichtigstes Ölexportzentrum, scheint keine Einbahnstraße mehr zu sein. Die Konsequenzen wären verheerend: US-Soldaten müssten dort in Reichweite iranischer Raketen und Drohnen kämpfen. Die Lage ist von explosivem Potenzial geprägt.

Lang anhaltende offensive erwartet – gefahr einer kettenreaktion
Pregent rechnet mit einer langen US-Offensive, warnt aber gleichzeitig vor einer Gegenreaktion des iranischen Regimes. „Ein neuer Gegenangriff, eine Provokation oder eine weitere Demütigung könnten die Strategie morgen schon wieder verändern.“ Die Konfrontation ist hochgradig instabil und birgt das Risiko einer Kettenreaktion. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein.