bildung

Trump droht dem iran mit rückversetzung in die steinzeit

Washington – US-Präsident Donald Trump hat in einer explosiven Ansprache an die Nation erneut mit militärischen Interventionen gegen den Iran gedroht und eine Rückversetzung des Landes in die „Steinzeit“ in Aussicht gestellt. Die deutliche Rhetorik dürfte die ohnehin angespannte Lage im Nahen Osten weiter verschärfen.

Die wichtigsten aussagen des präsidenten im überblick

Die wichtigsten aussagen des präsidenten im überblick

Trump ließ wenig Zweifel daran, dass die US-Ziele im Iran kurz vor dem Erreichen seien. Er kündigte weitere Angriffe an, ohne dabei konkrete Details zu nennen. Die Äußerung, man werde den Iran „zurück in die Steinzeit“ bomben, sorgte umgehend für international Besorgnis und wurde von vielen Seiten als unverhältnismäßig und gefährlich kritisiert. Die Rede, die live im US Network Pool übertragen wurde, offenbarte eine ungewöhnliche Härte gegenüber Teheran.

Was niemand offen anspricht: Hinter diesen Drohungen verbirgt sich der wachsende Druck im US-Kongress, endlich eine klare Linie gegenüber dem Iran zu verfolgen. Die wirtschaftlichen Sanktionen haben bisher nicht die gewünschte Wirkung gezeigt und die politische Isolation des Landes hat zu einer Zunahme von Spannungen geführt. Trump scheint nun einen deutlich härteren Kurs fahren zu wollen, um seine innenpolitische Position zu festigen.

Die Reaktion aus Teheran ließ lange auf sich warten. Regierungsvertreter äußerten sich zunächst nicht offiziell, doch anonyme Quellen innerhalb des iranischen Außenministeriums deuteten an, dass man die Drohungen des US-Präsidenten sehr ernst nehme und auf alle Eventualitäten vorbereitet sei. Die Zahl der iranischen Militärübungen im Persischen Golf wurde in den letzten Wochen drastisch erhöht. Die Lage ist explosiv.

Die internationale Gemeinschaft rief zur Deeskalation auf. Die Europäische Union verurteilte die Äußerungen Trumps und mahnte zur Besonnenheit. Doch angesichts der tiefen Gräben zwischen den USA und dem Iran scheint eine diplomatische Lösung in weiter Ferne zu liegen. Die Einschätzung der Analysten: Der Iran wird sich nicht einschüchtern lassen und seine eigenen Interessen weiter verfolgen, auch wenn dies zu einer weiteren Eskalation führt.