Torwart Jonathan Klinsmann nach Horror-Unfall – Rückkehr ins Fußballspiel unwahrscheinlich
Palermo – Der Sohn des ehemaligen deutschen Fußball-Bundestrainers Jürgen Klinsmann (62) spricht erstmals über seine schwere Verletzung. Im April kollidierte der Torwart Jonathan Klinsmann (29) beim Spiel von Cesena FC gegen US Palermo (0:2) mit Filippo Ranocchia (25) und brach sich dabei einen Halswirbel.
Horror-Unfall verändert Leben des Torwarts
Nach dem Zusammenstoß hielt Klinsmann zunächst eine Gehirnerschütterung für möglich, spürte aber schnell, wie sich sein Nacken verkrampfte. Er berichtete, es habe sich wie bei einem Autounfall angefühlt. Eine Kopfhautverletzung und Ohrenschmerzen folgten. Die Bewegung des Kopfes wurde ihm unmöglich.

Fast eine Lähmung abgewehrt
Klinsmann erkannte, dass eine falsche Bewegung die Verletzung noch schlimmer machen könnte. Er äußerte die Sorge, nicht zu überleben. Eine Operation in Heidelberg brachte jedoch Glück: Der erste Halswirbel war gebrochen, die Bänder im Nacken schwer beschädigt. Eine Lähmung wurde knapp abgewehrt.

WM-Traum geplatzt
Nach der Verletzung wurde Klinsmann für die Nationalmannschaft nominiert, doch seine WM-Träume wurden zunichte gemacht. Eine Rückkehr in dieser Saison gilt als unwahrscheinlich. Ein Comeback wird derzeit mit dem Jahr 2027/28 gerechnet.

Glück und Dankbarkeit
„Dieses Gefühl der Enttäuschung und Wut ist winzig im Vergleich dazu, wie glücklich ich bin, hier zu sein und laufen zu können“, so Klinsmann. Er bedankt sich für die Möglichkeit, wieder aktiv zu sein.