Stuttgarts titel-hoffnung lebt nach dramen-final

Im dramatischen Pokal-Halbfinale gegen Freiburg ist Stuttgart auf den Sprung gekommen. Nach einem 0:1-Rückstand hatte man sich in der Verlängerung mit 2:1 durchgesetzt und sich damit für das Finale gegen die Bayern im Berliner Olympiastadion qualifiziert. Die entscheidende Einzelaktion: Stuttgart-Joker Tiago Tomas stieß Sekunden vor dem Ende ab und traf per Hacke sehenswert zum 2:1 (119.).

Stuttgarts weg ins finale war von dramen geprägt

Stuttgarts weg ins finale war von dramen geprägt

Es ging zunächst schlecht für den VfB los. Stiller schenkte Freiburg mit einem schlampigen Rückpass Richtung Keeper Nübel die entscheidende Ecke vor dem 0:1 durch Maximilian Eggestein (28.).

Deniz Undav traf nach der Pause vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann zum 1:1 und brachte den VfB so zurück (71.). Kurz vor Ende der regulären Spielzeit probierte es der aktuell erfolgreichste deutsche Stürmer frech auf das kurze Eck, knallte die Kugel aber nur an den Pfosten (81.) und ließ auch noch zwei weitere Möglichkeiten liegen (89./90.+4).

Auch in der Verlängerung gab es Drama pur! Freiburg traf durch Höler direkt zum vermeintlichen 2:1 (91.). Doch Schiri Tobias Welz pfeift sofort. Das Tor zählt nicht. Der Grund: Ein angebliches Foul von Höler gegen Chabot im Vorfeld – eine fragwürdige Entscheidung. Auch der VAR konnte wegen des frühen Pfiffs nicht eingreifen.

In der Verlängerung war Freiburg bei einem Pfosten-Knaller von Führich erneut im Alu-Glück (95.). Kurz vor Schluss entschied dann Tiago Tomas den Pokal-Fight.