Schröder explodiert über unsäglichen schiedsrichter-fehltritt
HFC-Trainer Robert Schröder (37) war am Mittwoch vergleichsweise ruhig, als er nach dem 4:1-Auswärtssieg von Halle gegen Babelsberg im MDR-Interview zu sprechen kam. Aber nur bis zum Thema des nicht gegebenen Torausgleichs für Halle. Dann explodierte er.

Frust bei schröder über das nicht gesehene tor
„Das ist einfach bodenlos und unerklärbar, wie man das nicht sehen kann“, fuhr Schröder fort. Als Grund nannte er das Verhalten des Schiedsrichter-Gespanns um Benjamin Strebinger (25, Hildburghausen). Der Ball, den Halle-Spieler Serhat Polat zum vermeintlichen 1:1 geschossen hatte, war laut Schröder klar über die Torlinie gesprungen.
„Alle, bis auf zwei Leute, haben es gesehen“, beharrte Schröder. „Es ist einfachste Physik – ein Ball kann nicht so rauspringen.“
Doch es war nicht nur das Torausgleich, das den HFC-Trainer wütend machte. Es war die Art und Weise, wie die Unparteiischen das Spiel gelenkt hätten, kritisierte Schröder. Er erinnerte an frühere Partien, in denen Halle unfair behandelt worden sei.