Schock im alpenraum: unmögliche schneemassen verwüsten österreich und teile deutschlands

Ein unerwarteter Wintereinbruch hat Teile Mitteleuropas in den Griff – und das im Mai. Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee haben die Steiermark und Teile Bayerns in kürzester Zeit überrascht. Die Temperaturen sinken dramatisch, und die Behörden raten dringend davon ab, die Berge aufzusuchen.

sensationelle schneemenge: steiermark im eiswasser

Die Situation in der Steiermark ist alarmierend. Webcam-Aufnahmen zeigen eine dicke Schneedecke, die ganze Täler verschlingt. Wetterexperten sprechen von einem der heftigsten Wintereinbrüche der jüngsten Zeit. Die Temperaturen liegen in den höheren Lagen bereits unter dem Gefrierpunkt, und es ist mit weiterer Schneefall bis Sonntag zu rechnen. Die Zugangsstraßen sind bereits gesperrt.

<Strong>warnung vor lebensgefährlichen bedingungen</strong>

warnung vor lebensgefährlichen bedingungen

Meteorologe Josef Haslhofer warnt eindringlich: „Man steht schnell einmal bis zu den Knien im Schnee. Zudem ist es auch extrem rutschig, und der Schnee wird auch sicher nicht so schnell weggehen.“ Touristen und Einheimische werden vor gefährlichen Wanderungen in den Bergen abgehalten. Die Kälte ist gnadenlos, und die Bedingungen sind kaum beherrschbar. Eine Nordwestwindverstärkt die Kälte zusätzlich.

<Strong>expertenmeinung: kaltlufteinbruch als ursache</strong>

expertenmeinung: kaltlufteinbruch als ursache

Wetterexperte Dr. Karsten Wagner erklärt: „Ursächlich für die winterlichen Temperaturen im Mai ist der Kaltlufteinbruch der letzten Tage. Dieser unerwartete Kaltlufteinbruch hat die Wettermodelle komplett überrollt.“ Die Prognosen für die kommenden Tage deuten auf anhaltende Kälte und Schnee hin. Dominik Jung, ein bekannter Wetterforscher, prognostiziert: „Nach derzeitiger Einschätzung hält die kühle Witterung noch bis Montag an, in den Alpen bis Dienstag.“

<Strong>die auswirkungen auf die wirtschaft</strong>

die auswirkungen auf die wirtschaft

Die Auswirkungen auf den Tourismus sind bereits spürbar. Viele Hotels und Pensionen in den betroffenen Regionen berichten von massiven Absagen. Die Berchtesgadener Alpen und das Allgäu sind ebenfalls betroffen. Die Schladminger Tauern und der Gesäuse Nationalpark haben ebenfalls unter dem Schneefall gelitten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Tagen weiterentwickelt.

<Strong>ein blick auf die webcam-überblicks:</strong>

ein blick auf die webcam-überblicks:

Die aktuellen Webcam-Aufnahmen zeigen die volle Tragweite der Lage. Oberstdorf, Söllereck, Rossfeld Talstation und viele weitere Standorte sind von Schnee bedeckt. Die Weiherkopf Bergstation, Kesselmoos und Hochalpbahn sowie die Kehlstein und die Möserbahn Berg sind derzeit nicht zugänglich. Die Watzmannhaus ist ebenfalls im Schnee versunken.

Die Kälte ist wirklich unerträglich. Es wird erwartet, dass die Temperaturen bis Mittwoch weiterhin unter dem Gefrierpunkt liegen. Ein Ende in Sicht ist derzeit nicht.“n