Schmuggel von rieseneறும்: chinesen in kenia mit tausenden von ameisen erwischt
Nairobi, Kenia – Ein Mann wurde am internationalen Flughafen von Nairobi festgenommen, als er versuchte, über 2200 Rieseneறும் – auch bekannt als Ernteameisen der Gattung Messor cephalotes – nach China zu schmuggeln. Die Insekten, die auf dem Schwarzmarkt bis zu 100 Euro pro Tier erzielen können, sollten offenbar als Aphrodisiakum verkauft werden.

Ameisen-schmuggel in kenia: hohe strafen drohen
Die Behörden entdeckten die Ameisen in Reagenzgläsern und Toilettenpapierrollen im Gepäck des chinesischen Staatsbürgers. Laut Angaben des Anwalts des Beschuldigten, David Lusweti Namai, sollte der Großteil der Ameisen nach China transportiert werden, um dort als Aphrodisiakum verkauft zu werden. Zusätzlich wurde ein Kenianer festgenommen, der angeblich einen Großteil der Ameisen an den Chinesen weiterverkauft hatte. Bei ihm wurden über 1100 lebende Exemplare gefunden.
Die kenianische Justiz geht davon aus, dass der Kenianer auch Ameisen an Männer verkaufte, die bereits im vergangenen Jahr in Nairobi wegen ähnlicher Verstöße vor Gericht standen. Zwei Belgier, ein Vietnamesischer und ein Kenianer wurden damals zu Geldstrafen von über 6150 Euro verurteilt.
Der Schmuggel von Wildtieren ist in Kenia ein schwerwiegendes Vergehen. Sowohl der chinesische Staatsbürger als auch der Kenianer sehen sich nun wegen illegalen Wildtierhandels und einer Verschwörung angeklagt. Die Strafe kann bis zu sieben Jahre Haft umfassen. Trotz der Beweislage plädierten beide Beschuldigten in der ersten Anhörung auf nicht schuldig.
Die Behörden haben die sichergestellten Ameisen beschlagnahmt. Der Vorfall zeigt, wie weit manche Menschen gehen, um an fragwürdige Produkte zu gelangen – und welche Konsequenzen dies haben kann.