Sc magdeburg dominiert szeged – titelverteidigung fest im griff!
Ein Kanonenschuss! Der SC Magdeburg hat im Champions-League-Viertelfinale gegen den haushohen Favoriten Pick Szeged eine Leistung der Superlative gezeigt und mit 35:28 Toren Vorsprung gewonnen. Die Freude in der Elbestadt ist groß – die Reise zum Final Four in Köln scheint bereits beschworen.
Wiegerts wutausbruch und kalarashs verletzung: ein abend voller dramatik
Die Begegnung war alles andere als ein Selbstlöffler. Bereits in der 18. Minute sah Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert sich gezwungen, die Gelbe Karte zu ziehen, nachdem er sich lautstark über eine Entscheidung der Schiedsrichter angerfüllt hatte. Ein Blutsturz für Gleb Kalarash, der in der gleichen Minute eine schwere Nase blutig bekam und kurzfristig behandelt werden musste – eine Unterbrechung, die die Spannung zusätzlich erhöhte. Die Fans in der Arena reagierten mit lauten Buhrufen.
Doch die Freude über den klaren Sieg war groß. Sergey Hernández brillierte mit elf Paraden, während Matej Mandić zwei Siebenmeter hielt. Gisli Kristjánsson und Albin Lagergren trugen mit je sieben Treffern zum Erfolg bei. Die Blamage im DHB-Pokal, mit den beiden Niederlagen gegen Leverkusen und Bisons, liegt nun definitiv im Nebel. Der 30:26-Sieg gegen Stuttgart am Wochenende hatte bereits gezeigt, dass Magdeburg wieder in Topform ist.

Claars worte: „ein perfektes ergebnis“
„Fühlt sich super an! Ein perfektes Ergebnis für uns“, kommentierte Magdeburgs Felix Claar nach dem Spiel. „Wir haben jetzt eine gute Chance, nach Köln zu kommen. Aber vor uns stehen 60 harte Minuten.“ Die Aufgabe im Rückspiel in der GETEC Arena ist alles andere als gering – Szeged wird alles daran setzen, um den Vorsprung auszugleichen. Ein packendes Duell steht bevor, das die Handball-Fans sehnsüchtig erwarten.
