Sander im abseits: fcm kämpft um den angriff – nollenberger als hoffnungsträger?
Petrik Sander (65) hat in Cottbus einen Ruf, der Ehrfurcht und Ablehnung zugleich hervorruft. Nun plagen die gleichen Probleme den 1. FC Magdeburg – und die Suche nach einem zuverlässigen Sturmchef gestaltet sich alles andere als einfach. Rayan Ghrieb und Noah Pesch konnten den erfahrenden Trainer bisher nicht davon überzeugen, während auch Richmond Tachie jüngste Versuche enttäuschte.

Nollenberger kehrt zurück – und fordert seine chance
Doch die Situation könnte sich drastisch ändern. Alexander Nollenberger, zuletzt als Außenverteidiger eingesetzt, kehrte nach seiner Oberschenkelverletzung in die Startelf und sorgte sogleich für eine ordentliche Portion Adrenalin. „Ich habe das Vertrauen wieder zurück bekommen und genieße es vorne“, erklärte der Memminger, der sich als offensivstarker Spieler sieht. Er träumt von einer Rolle im Sturm und will diese Chance in Nürnberg unbedingt nutzen. „Persönlich muss ich sagen: Ich, vorne im Angriff, in Nürnberg – das hat immer funktioniert. Deswegen würde ich das einfach nachmachen.“
Sander wird sich nun fragen, ob Nollenberger tatsächlich die Lösung für die Problemstelle im Angriff darstellt. Baris Atik, der Star des FCM, scheint seiner Bundesliga-Ambition treu zu bleiben und hofft auf eine Einsatzmöglichkeit in Bayreuth. Die Erinnerung an seinen Treffer in der Vorsaison in Düsseldorf – 4:0 gegen den FC Nürnberg – scheint ihm noch immer Kraft zu geben. Die Frage bleibt: Wird Sander auf dieser Position endlich den richtigen Durchbruch erzielen, oder bleibt FCM im Angriff weiterhin unsicher?