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Rüdiger verteidigt foul – schiedsrichterentscheidung spaltet fußball-welt

Nur 14 Tage nach dem umstrittenen Foulspiel gegen Rico vom Getafe hat sich Real-Star Antonio Rüdiger nun zu dem Vorfall geäußert. Die Äußerungen des deutschen Innenverteidigers haben für neue Diskussionen ausgelöst.

Rüdiger sieht situation anders als gegenspieler

Rüdiger sieht situation anders als gegenspieler

Rüdiger räumte ein, dass die Aktion auf den Bildern in Zeitlupe hart wirke. Im Spielgeschehen aber habe er nicht die Absicht gehabt, Rico zu verletzen. „Ich wollte ihm nie wehtun“, betonte der 33-Jährige in einer Pressekonferenz.

Rico hatte dem Real Madrid-Spieler vorgeworfen, ihn mit dem Knie absichtlich getroffen zu haben. „Kein anderer Profi würde so boshaft auf einen am Boden liegenden Spieler losgehen“, so der Spanier gegenüber dem Radiosender Cadena Cope. Rico selbst musste behandelt werden, konnte die Partie aber fortsetzen.

Der Schiedsrichter hatte das heftige Einsteigen nicht geahndet, ebenso wenig der VAR. Rüdiger sieht sich nun in seiner Darstellung bestätigt. „Wenn ich ihn absichtlich gefoult hätte, hätte ich ihn verletzt. Ich habe nach dem Spiel mit ihm gesprochen. Man darf nicht nur ein Standbild betrachten.“ Er mag hart spielen, aber er überschreite Grenzen.

Für Real Madrid steht am Dienstag das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen Manchester City an. Nach dem 3:0-Heimsieg hat der deutsche Rekordmeister eine hervorragende Ausgangsposition. Doch Rüdiger warnt: „Ich habe schon viele Spiele wie dieses erlebt. Wir haben die Champions League mit Real gewonnen, für solche Momente arbeitet man.“

Die Entscheidung des Schiedsrichters und die unterschiedlichen Wahrnehmungen des Vorfalls werden die Diskussion um körperbetonte Spielweise im Fußball weiter anheizen. Die Kommentare zu Rüdiger sind – seiner Meinung nach – überzogen.

Rüdiger (81 Länderspiele) vor dem Rückspiel gegen Manchester City. Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa