Röttgens düstere warnung: iraner im militärischen rückzug – wirtschaftskrieg droht
Norbert Röttgen, Vize-Fraktionsführer der Unionspartei, hat eine erschreckende Prognose abgeben: Der Iran ist militärisch am Boden, seine Schlagkraft ist zunichte gemacht. Ein kalkulierender, psychologischer Krieg hat begonnen.
Die straße von hormus als nervenzentrum des konflikts
Röttgen analysiert die Blockade der Seeroute als den entscheidenden Wendepunkt. Die USA setzen nun eine Gegenblockade ein, um das Regime in Teheran massiv unter Druck zu setzen. Doch die Folgen sind gravierender als zunächst angenommen.
Der erfahrene Außenpolitiker erklärt: Das Problem ist nicht nur der Verlust des Ölverkaufs nach China, sondern die Unfähigkeit, die Produktion und Lagerung von Rohöl zu manipulieren. Die Kapazitäten reichen aus – aber nur kurz. Innerhalb weniger Wochen droht ein Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft.

Geologische grenzen der förderung
Röttgen erläutert detailliert, wie die geologischen Bedingungen die Ölförderung begrenzen. Bestimmte Druckverhältnisse sind essentiell für den Aufstieg des Öls. Wenn diese verschwinden, ist das Ölfeld für immer verloren. Eine dramatische Entwicklung, die das iranische Regime in den Abgrund stürzen könnte.
Die Konsequenzen sind verheerend: „Wenn das passiert, und das ist eher eine Frage von Wochen als von Monaten, dann ist die wirtschaftliche Lebensbasis des Landes zerstört.“ Die US-Benzinkosten von rund 85 Cent pro Liter sind bereits überhöht – verglichen mit dem Druck, dem das Regime ausgesetzt ist, ist es eine lächerliche Summe.

Trump ignoriert die realität
Röttgen sieht die Midterm-Wahlen als irrelevant. „Die Midterms sind gelaufen. Schon vor zwei Monaten in Washington sagte mir jeder republikanische Kongressabgeordnete, die Wahlen werden verloren. Die Popularität von Trump ist im Keller, und der Krieg ist kein Thema, das ihn stärkt.“
Im Gegensatz dazu beschreibt Röttgen eine völlig andere Lage in Teheran. „Die Iraner wollten keinen Krieg. Sie wussten, wie schwach sie sind. Sie spielen eine Rolle, eine psychologische Kriegsführung, aber ihre objektiven Interessenlage ist katastrophal.“ Es ist ein Schachzug, eine verzweifelte Strategie, die das Regime in den Untergang treibt.

Fazit: ein wirtschaftlicher kollaps ist unvermeidlich
Röttgens Prognose ist kein Spekulation, sondern eine logische Konsequenz der aktuellen Ereignisse. Die Blockade der Straße von Hormus ist der Beginn eines Wirtschaftskriegs, dessen Auswirkungen für die gesamte Weltwirtschaft spürbar sein werden. Die Hoffnung auf eine Verhandlungslösung ist längst verpufft. Der Iran befindet sich auf einem unaufhaltsamen Pfad in Richtung des Ruins.