Prozess borg høiby: richter verbietet blickkontakt zum ex-partner
Oslo – Im Prozess gegen Marius Borg Høiby, den Sohn von Königin Mette-Marit, eskaliert die Lage. Richter Jon Sverdrup Efjestad untersagte dem Angeklagten am Donnerstag den Blickkontakt zu seiner Ex-Partnerin. Der Grund: Beide sollen während der Verhandlung flirtende Blicke ausgetauscht haben.

Richter greift ein: blickkontakt zu ex-partnerin verboten
Die Entscheidung des Richters ist ein deutliches Zeichen. Die Anklage gegen Høiby ist schwerwiegend – er wird unter anderem der Körperverletzung beschuldigt. Die Mutter der Frau aus Frogner, die den Prozess gegen den 29-Jährigen initiiert hat, ist als Zeugin geladen.
Seit Tagen soll es zwischen Høiby und seiner Ex-Partnerin, die in Frogner lebt, zu Blickkontakt gekommen sein. BILD erfuhr, dass Høiby ihr sogar kürzlich Blumen aus der U-Haft schickte. Die Frau aus Frogner war maßgeblich an der Festnahme ihres Ex-Partners beteiligt, nachdem dieser am 4. August 2024 ihre Wohnungverwüstet und sie angegriffen haben soll.
Die Aussage der Mutter der Frau aus Frogner verspricht Spannung. Marius Borg Høiby steht insgesamt 40 Anklagepunkten gegenüber, davon 20, die sich auf die Frau aus Frogner beziehen. Ein BILD-Reporter vor Ort in Oslo beobachtet: „Dass Marius im Gefängnis bleibt, ist besser für ihn und die Frauen.“
Die Verhandlung ist ein Spiegelbild einer komplizierten Beziehung, die von Gewalt und Zuneigung geprägt ist. Die Entscheidung des Richters zeigt, dass die Gerichte nicht bereit sind, solche Eskalationen zuzulassen. Die Aussage der Mutter könnte entscheidend für den Ausgang des Prozesses sein.
Die Mutter der Frau aus Frogner wird heute aussagen. Ob das die Schwankungen in der Beweisführung aufhalten kann, bleibt abzuwarten.