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Odonkor entlässt nagelsmann – scharfe kritik am wm-held

Köln – Die Premiere der Doku „Mission Sommermärchen: Deutschlands Weg zur WM 2006“ sorgte für Gesprächsstoff. Der frühere Dortmunder David Odonkor, einer der prägenden Figuren des deutschen Fußball-Erfolgs 2006, schoss mit scharfer Kritik gegen Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Neuer und baumann: ein ungelöstes rätsel

Im Gespräch mit ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein offenbarte Odonkor seine Unzufriedenheit mit der Entscheidung Nagelsmanns, Manuel Neuer statt Oliver Baumann im WM-Finale zu setzen. „Wenn ich Neuer im Team habe, bin ich glücklich. Das ist so“, betonte der 42-Jährige. Doch er kritisierte die Art und Weise, wie Baumann behandelt wurde: „Es ist schade, wie man mit ihm umgegangen ist. Das geht nicht.“

Vergleich zur wm 2006 – klinsmanns weitsicht

Vergleich zur wm 2006 – klinsmanns weitsicht

Odonkor zog einen Vergleich zur WM 2006, als Jürgen Klinsmann damals Jens Lehmann vor Oliver Kahn setzt. „Man muss offen und ehrlich miteinander reden, das ist entscheidend“, erklärte er. „Das ist heute leider nicht mehr so.“ Die Spieler, so Odonkor, würden die Entscheidung Nagelsmanns zwar „regeln“, aber die Frage bleibe: „Wie sieht man den Bundestrainer am Ende? Du kannst nicht heute A und morgen B sagen.“

Sommermärchen 2006 – ein moment der freude

Sommermärchen 2006 – ein moment der freude

Trotz des enttäuschenden dritten Platzes schwelgt Odonkor noch immer in den Erinnerungen an das Sommermärchen 2006. „Wir wollten Titel, den haben wir leider nicht geschafft – aber den dritten Platz erreicht. Darüber bin ich noch immer glücklich“, sagte er mit Augenzwinkern. „Diese Momente vergisst man einfach nicht, auch wenn es 20 Jahre her ist.“ Ein gigantisches Gefühl, das ihn bis heute begleitet. 3. Platz - Eine Leistung!