Neuer im schockstarre: bayerns debakel in paris!

Manuel Neuer, der unangefochtene Titan zwischen den Pfosten, erlebte in Paris eine Nacht, die er so noch nie zuvor erlebt hat. Ein 4:5-Debakel gegen Paris Saint-Germain riss die Fassade des deutschen Rekordsmeisters vollkommen auf.

Ein abend, den neuer so schnell nicht vergessen wird

Die Zahlen sprechen für sich: fünf Gegentore, kein Schuss pariert. Seit 2010 gab es in einem K.o.-Spiel der Champions League kein solches Desaster für den Torwart des FC Bayern. Es war ein bitterer, persönlicher Tiefpunkt für den 40-Jährigen, der sich selbst offen gestanden sagte: „Man hat die Tore gesehen. Da ist es schwer, einen zu halten.“

Die französischen Angreifer, angeführt von dem explosiven Luis Díaz, Khvicha Kvaratskhelia und dem blitzschnellen Ousmane Dembélé, präsentierten eine Leistung, die BILD mit einer verdienten Eins notierte. Ein Auf und Ab, ein Wirbelwind der Offensivkraft, der Neurers Abwehrreihe völlig überfordert hat.

Eine machtdemonstration von psg

Während Bayern verzweifelt nachzuholen suchte, entfesselte Paris eine wahre Offensivorgie. Senny Mayulu, kaum 19 Jahre alt, traf per Latte, und die Kombinationen zwischen Dembélé, Kvaratskhelia und Doué ließen die Münchner Abwehrspieler ratlos zurück. Es war ein Flächenschuss, eine Demonstration von Stärke und Kreativität, die Bayern keine Chance ließ.

Neuer selbst räumte ein, dass die Abschlüsse der Pariser zu präzise waren. „Zweimal war es sehr knapp.“ Der Abstand zu seinem besten Jahr 2014, in dem er mit der Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft gewann, wurde mit diesem Ergebnis deutlich größer. Ein Moment der Demütigung, der für immer in der Geschichte des FC Bayern verankert sein wird – und für Neuer eine klare Botschaft: Die Herausforderung ist noch lange nicht vorbei.