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Motorsport-Weltverband FIA erlaubt russische und belarussische Fahrer wieder uneingeschränkt teilzunehmen

Der Weltverband FIA hat nach jahrelangen Sanktionen die Rückkehr russischer und belarussischer Fahrer und Teams in internationale Motorsportwettbewerbe genehmigt. Die Entscheidung, die bereits am 3. August getroffen wurde, wurde nun veröffentlicht. Sportler aus Russland und Belarus waren seit März 2022 unter neutraler Flagge gestartet, bedingt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und eine vorherige schriftliche Verpflichtung zur politischen Neutralität.

Neue Regelungen und Konsequenzen

Ab sofort dürfen russische und belarussische Flaggen bei Veranstaltungen gezeigt und auf Fahrzeugen sowie Rennanzügen befestigt werden. Bei Siegen von Athleten aus diesen Ländern wird zukünftig ihre Nationalhymne gespielt. Die zuvor geforderte schriftliche Erklärung zur politischen Neutralität entfällt nun. Allerdings bleiben Rennen in Russland und Belarus aktuell weiterhin untersagt.

Ausnahmen und Teilnahmen

Ausnahmen und Teilnahmen

Die Mitgliedsverbände der FIA müssen die neuen Regeln umsetzen, andernfalls drohen empfindliche Strafen. Während einige Verbände – wie beispielsweise im Schwimmen, Rudern und Volleyball – an ihren bisherigen Maßnahmen festhalten, erlauben andere die Teilnahme russischer und belarussischer Mannschaften im Jugendbereich. Im Fußball dürfen belarussische Mannschaften nun an internationalen Wettbewerben teilnehmen, müssen ihre Heimspiele jedoch auf neutralen Plätzen austragen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte bereits Anfang Juli die Sanktionen gegen russische und belarussische Sportler beendet und die Sperre des Russischen Olympischen Komitees (ROC) vorläufig aufgehoben. Für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles wird weiterhin eine neutrale Flagge für die Athleten gefordert.

Weitere Lockerungen

Weitere Lockerungen

Auch der Weltverband IJF für Judowrestling, sowie die Verbände im Fechten, Turnen, Boxen und Gewichtheben haben ihre Sanktionen aufgehoben. Bereits ab November 2025 dürfen Judoka aus Russland und Belarus wieder unter ihrer eigenen Flagge antreten. Ein Beispiel für eine andere Herangehensweise ist Mercedes, der mit seinem neuen F1-Safety-Car für mehr Power, Tempo und Sicherheit wirbt (Instagram @mercedesamgmotorsport, 23.07.2026).