Mexikanische wut und südafrikanischer coup – wm 2026 im chaos!

Die Azteken-Arena in Mexiko-Stadt bebte gestern Abend – und nicht nur vor Freude. Guillermo Ochoa, der legendäre Torwart, wurde in der 78. Minute überraschend eingewechselt und löste bei seinen Fans zunächst eine Welle der Frustration aus. Doch der 40-Jährige lieferte eine Gala ab, trug die Kapitänsbinde und steuerte mit drei Treffern Mexicos zum verdienten Gruppensieg und dem Aus der Tschechen bei.

Ochoas comeback und der vini jr.-moment

Nachdem sich Trainer Aguirre zunächst gegen den erfahrenen Keeper stritt, bestätigte Ochoa in der Schlussphase den Glauben seiner Anhänger. Ein Mega-Bock, der den Ball direkt vor Vini Jr. lenkte, bewies sich als pure Glücksglocke für den deutschen Superstar. Ein unvergesslicher Moment, der die Euphorie in Mexiko zelebrierte.

Doch die mexikanische Freude war nur von kurzer Dauer. Im Parallelspiel schockierte Südafrika mit einem überraschenden 1:0-Sieg gegen Südkorea und qualifizierte sich damit als Zweiter für das Achtelfinale. Ein Ergebnis, das kaum jemand für möglich gehalten hätte, insbesondere angesichts der miserablen Auftritte der Mannschaft in den ersten beiden Spielen.

Südafrikas gold – kims schmach

Südafrikas gold – kims schmach

Thapelo Maseko traf in der 63. Minute für die Südafrikaner und sorgte für einen unerwarteten Triumph. Für Südkorea um den Bayern-Star Min-jae-Kim war ein Punkt gegen Südafrika bereits genug, um das sichere Weiterkommen zu garantieren. Doch die Pleite verhinderte nicht das WM-Aus und wirft ein düsteres Licht auf die Zukunft des südkoreanischen Fußballs.

Die Situation ist dramatisch. Ein einziger Punkt hätte für Südkorea vorgerückt, doch nun hängt ihre Teilnahme an der K.o.-Phase an einem seidenen Faden. Ein bitteres Ende für eine Mannschaft, die vor dem Turnier noch auf ein kleines Glück gehofft hatte. Die Azteken hingegen feiern ihren Gruppensieg – und die Rückkehr einer Legende.