Maksimovics zögern: leipzig kämpft um den jungen serben
Andrija Maksimovic, Europas vielversprechendster junger Spieler, steht bei RB Leipzig im Kreuzfeuer. Seine erste Saison verlief enttäuschend, kaum Spielzeit – ein bitterer Preis für die Erwartungen von Jürgen Klopp und die Ambitionen des Serben selbst.

Ein willkommener neustart?
Jetzt scheint der Knoten zu platzen. Maksimovic verzichtet freiwillig an die U19-Europameisterschaft in Wales, um sich voll und ganz auf die Vorbereitung unter Martín Demichelis konzentrieren zu können. Ein kalkuliertes Risiko, um sich im zweiten Jahr bei den Roten Bullen endlich zu etablieren.
Die Entscheidung, die nach Gesprächen mit der sportlichen Leitung getroffen wurde, ist klug. Die Champions-League-Teilnahme unter Ole Werner hätte ihm bereits mehr Chancen versprochen, aber mit Demichelis scheinen die Erwartungen explodiert zu sein. Maksimovic braucht jetzt Konstanz und Vertrauen.
Die Bank war lange sein Zuhause. Neben Torwart Vandevoordt und Banzuzi wartet im offensiven Mittelfeld ein Konkurrent in Person von Christoph Baumgartner. Sein Sehnenriss kurz vor der WM hat die Situation zusätzlich verschärft. Doch Baumgartners Genesung schreitet voran – eine Chance für Maksimovic, sich zu beweisen.
Ein weiterer Faktor: Die fehlende Konkurrenz im OM. Es wird erwartet, dass er Demichelis’ Gunst erringen will. Die U19-EM bietet ihm die Möglichkeit, sich von seiner besten Seite zu zeigen und die Aufmerksamkeit des Trainers zu gewinnen.
Die Entscheidung ist strategisch klug, eine Investition in seine Entwicklung. Leipzig braucht einen jungen Spieler, der in der Lage ist, das Spiel zu entscheiden. Maksimovic hat das Potenzial, genau das zu sein – aber er muss jetzt liefern. Die Liga beobachtet ihn genau.
