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Iran-krieg: usa und israel scheitern – die schattenseiten des erfolgs

Die Schlagzeilen sind alarmierend: Amerikaner und Israelis stoßen im Iran auf einen Mauer widerstandsfähiger Entschlossenheit. Doch die Realität ist komplexer als die düstere Darstellung in vielen Medien. Während in Deutschland und den USA von einem drohenden Scheitern der iranischen Regime gesprochen wird, zeichnet sich ein anderes Bild ab.

Die stärken des regimes: eine festung der propaganda

Die stärken des regimes: eine festung der propaganda

Die größte Stärke des iranischen Regimes in diesem Konflikt liegt in seiner isolierten Natur. Als islamistische Diktatur ohne freie Presse kann Teheran seine Narrative ungehindert verbreiten. Während westliche Politiker mit Kritik konfrontiert werden, können die Mullahs ihre Siegessprüche ungefiltert herunterbeten. Diese Propaganda macht sie nicht stärker, sie verschleiert die Realität.

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die iranische Führung über brillante Strategien verfügt. Die Tatsache, dass der Oberste Führer Ali Chamenei in der ersten Minute des Krieges von einer israelischen Rakete getroffen wurde, ist ein deutliches Zeichen dafür. Das Regime hat sein Land durch einen Politik der Isolation und des Vernichtungswahns gegen Israel in eine tiefe Krise geführt.

Die Straße von Hormus und die Raketenangriffe auf den Golf haben zwar Druck auf die USA ausgeübt, doch der Preis dafür ist enorm. Das Regime hat die arabischen Staaten, die unter Präsident Trump noch von einem Krieg abgeraten wurden, endgültig gegen sich aufgebracht. Arabische Regierungsvertreter klingen zunehmend wie israelische.

Der Krieg wird das Regime nicht stärken, selbst wenn es überlebt. Israel eliminiert Geheimdienst- und Milizenführer im Sturm, und der Iran hat einen Großteil seiner Militärtechnik und Rüstungsindustrie verloren. Die Basidsch-Milizen, die zuvor mit brutaler Gewalt demonstrieren ließen, verstecken sich nun vor israelischen Drohnen. Die Erzählung von einem unbesiegbaren islamischen Reich ist ein Märchen.

Doch wie stabil ist das Regime wirklich? Die Bedingungen für einen Umsturz sind günstiger denn je. Wie der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen im RONZHEIMER-Podcast anmerkte: Revolutionen entstehen oft schneller, als man denkt – sie scheinen unmöglich, bis sie stattfinden.

Die Verzweiflung wächst. Die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich, die Bevölkerung ist frustriert, und die militärischen Erfolge des Regimes bleiben aus. Der Krieg hat die Verwundbarkeit des iranischen Systems offengelegt. Die Welt beobachtet, wie sich die Dynamik verschiebt – und die Folgen sind noch lange nicht absehbar.

Das Regime ist nicht unbesiegbar. Die Frage ist nicht, ob es fallen wird, sondern wann und wie.