Hsv-kapitantswechsel: remberg muss sich der konkurrenz stellen
Hamburgs Kapitän Nicolai Remberg steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach einer enttäuschenden 0:1-Niederlage gegen Leverkusen könnte die Ära des 25-Jährigen auf dem Kapitänsamt vorüber sein. Seine Position in der Mannschaft ist nicht gesetzt.

Remberg ersetzt verletzten capaldo – und muss sich behaupten
Die Verletzung von Nicolas Capaldo, dem etatmäßigen Kapitän, und die weiterhin fehlende Fitness von Yussuf Poulsen zwingen Trainer Tim Walter zu einem Wechsel. Miro Muheim, zurück von einer Gelb-Sperre, übernimmt für das Spiel gegen Wolfsburg die Rolle des Kapitäns. Für Remberg ist dies eine einmalige Chance, doch die Konkurrenz ist groß.
Die Liste der HSV-Kapitäne der Vergangenheit ist lang. Viele von ihnen waren nur kurzzeitig im Amt – ein Schicksal, das auch Remberg bevorstehen könnte. Zu ihnen zählen unter anderem Timo Letschert, Thomas Doll oder Sven Ulreich. Die Erfahrung zeigt: Die Position des Kapitäns erfordert nicht nur Führungsqualitäten, sondern auch konstante Leistungen auf dem Platz.
„Es war eine große Ehre, die Binde zu tragen“, äußerte sich Remberg nach dem Spiel. „Ich versuche aber auch ohne die Binde mitzuziehen und zu pushen.“ Ob diese Einstellung ausreicht, um sich im Wettbewerb um die Führungsposition zu behaupten, bleibt abzuwarten. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Remberg seine Chance nutzt oder ob er sich einer langen Reihe von 'Eintagsfliegen' anschließt.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Remberg das Vertrauen des Trainers langfristig festigen kann, oder ob die Konkurrenz in der Mannschaft ihm diesen Weg versperrt.