Hitzewelle droht: islandische tiefdruckzone schnappt deutschland auf
Die Temperaturen steigen ins Unermessliche – Deutschland steht kurz vor einer neuen Hitzewelle. Ein Tiefdruckgebiet aus Island setzt im Wochenendverkehr aktiv auf die ‘Heat Dome’ an und droht, diesen in wenigen Tagen zu zerschmettern.
Schweißtreibende tage vor der tür
Heute und morgen werden wir weiterhin mit extremen Hitzeperioden zu kämpfen haben. Das Hochdruckgebiet, das die Situation derzeit dominiert, verschiebt seinen Kern zunehmend in Richtung Mitteleuropa und die Luftmassen verlieren an Dynamik.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net mahnt: „Die Hitzewelle hält uns an beiden Tagen bei uns – der ‘Heat Dome’ bricht in den nächsten 48 Stunden noch nicht zusammen. Die Lage ist ernst und erfordert Vorsicht.“

Breisgau und oberrhein: hitze-hotspots
Besonders betroffen sein werden morgen das Breisgau in Baden-Württemberg und der Oberrhein. Dort werden bis zu 39 Grad erreicht – ein neuer Höchstwert für Deutschland. Dies ist der Höhepunkt der zweiten Hitzewelle des Jahres und markiert das Ende dieser extremen Wetterlage.
Am Mittwoch zeigen sich im Norden Temperaturen von rund 27 Grad, begleitet von wechselndem Sonnenschein und Wolken. Im Osten und in Bayern sind Gewitter und Schauer möglich. Im Westen werden die Temperaturen bis zu 33 Grad erreichen. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist im Osten und Süden erhöht.

Klimatologe brandt: regen und kühle vom island-tief
Klimatologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de prognostiziert: „Ein Tiefdruckgebiet aus Island bringt Regen und Schauer mit sich. Im Norden werden wir mit 20 bis 22 Grad und Schauern rechnen. Im Süden herrschen höhere Temperaturen und die Sonne scheint vor allem dort. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es in den kommenden Wochen wieder wärmer wird.“
Die gute Nachricht: Die Hitzeglocke geht langsam aus. Die Tropennächte sind vorbei und wir können wieder erholsamer schlafen. Die Gefahr von Bränden ist somit vorerst gebannt.
Doch Vorsicht: Experten weisen darauf hin, dass Hagel groß wie Golfbälle die Gefahr darstellen und Autos und Dächer beschädigen können. Die Wetterkarte zeigt die Entwicklung auf und verdeutlicht die Risiken.
Fazit: Die Hitzewelle ist ein Warnsignal. Wir müssen uns an die extremen Bedingungen anpassen und auf unsere Gesundheit achten. Ein weiteres heißes Wochenende ist vorprogrammiert, danach wird es endlich kühler werden – ein willkommenes Zeichen der Erleichterung.