Großer preis von bahrain in gefahrenzone
Der Grand Prix von Bahrain am 12. April könnte abgesagt werden, weil der Krieg im Nahen Osten die Rennstrecke in Mitleidenschaft zieht. Eine Raketenangriff auf das Crowne Plaza Manama, das Teamhotel von Williams, hat verletzte und Schäden verursacht. Der Veranstalter muss bis zum 20. März entscheiden, ob das Rennen stattfinden kann. Andernfalls sind die Kosten von etwa 40 Millionen Dollar (umgerechnet 34,7 Millionen Euro) auf Bahrain zu laden. Die Formel 1 würde dann die Ausrichter-Gebühr nicht mehr zahlen müssen.
Sicherheitsbedenken belasten die planungen
Die Sicherheitslage im Golfstaat ist angespannt. Iraker haben auch Bahrain mit Raketenangriffen getroffen. Sollte der Konflikt anhalten, kann das Rennen nicht stattfinden. Sollte es Frieden oder einen Waffenstillstand geben, könnte gefahren werden. Die Entscheidung hängt davon ab, wer den Grand Prix streicht.
Der Abschluss der Logistikaufgaben am 20. März ist entscheidend. Danach ist es nicht mehr möglich, das nötige Personal und Material rechtzeitig in den Golfstaat zu bringen. Aktuell geht man im Fahrerlager von einer Absage aus.