Fürth verpasst den punktgewinn: ksc-comeback in der nachspielzeit
Fürth verlor am Samstag auswärts gegen den Karlsruher SC mit 1:3 und verpasste damit die Chance, sich weiter in der Bundesliga zu verbessern. Der Rückschlag ist bitter, nachdem die Franken zuvor vier Spiele in Folge ohne Niederlage geblieben waren.

Fürth offenbart schwächen: letzte minuten entscheiden spiel
Noel Futkeu brachte Fürth früh in Führung (5. Minute) mit seinem 12. Saisontreffer. Doch die Führung währte nicht lange. Nach einer Stunde glich Rafael Pinto Pedrosa für den KSC aus. Die Gastgeber steigerten sich in der zweiten Halbzeit, und in der Nachspielzeit erzielten Fukuda (93.) und Schleusener (94.) den Siegtreffer für den Karlsruher SC.
Fürth zeigte zu Beginn des Spiels Selbstbewusstsein und Abschlussstärke. Der frühe Treffer von Futkeu schien die richtige Entscheidung zu sein. Doch die Frische und Konzentration fehlten in der zweiten Halbzeit.
Der Karlsruher SC, der zuletzt eine hohe Niederlage gegen Kaiserslautern kassiert hatte, zeigte eine kämpferische Leistung und nutzte seine Chancen eiskalt. Kapitän Wanitzek traf in der 69. Minute den Pfosten und ließ eine weitere Chance ungenutzt. Futkeu hatte kurz darauf eine weitere Chance, scheiterte aber am KSC-Keeper.
Trotz der Niederlage belegt Fürth derzeit den zehnten Tabellenplatz und könnte nach der Länderspielpause auf Platz 11 klettern. Das nächste Spiel der Franken findet am 5. April gegen den Aufstiegskandidaten Paderborn statt.
Die verpasste Chance gegen Karlsruhe ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Fürth noch an Konstanz arbeiten muss, wenn es seine Ambitionen in der Bundesliga verwirklichen will. Die Nachspielzeit hat gezeigt, wie schnell sich das Blatt wenden kann.
