Frühling kommt – aber wann genau? meteorologie erklärt den unterschied
Endlich 20 Grad! Doch der meteorologische Frühling und der astronomische Frühling – zwei verschiedene Paar Schuhe. Was bedeutet das für uns?

Der unterschied zwischen meteorologischem und astronomischem frühling
Während die Meteorologen den Frühling bereits am 1. März einläuten, orientiert sich der astronomische Frühling an der Sonnenbewegung. Dieser beginnt meist am 20. oder 21. März, manchmal auch am 19.
Warum gibt es zwei Frühlinge? Die Meteorologie teilt das Jahr in Monate ein, was die Vergleichbarkeit von Klimadaten erleichtert. Der astronomische Frühling hingegen basiert auf der Tag- und Nachtgleiche, wenn die Sonne direkt über dem Äquator steht.
Das Jahr ist nicht exakt 365 Tage lang, weshalb der astronomische Frühling variiert. Dieses Jahr fällt er auf den 20. März um 15:45 Uhr und dauert bis zum 20. Juni, wenn die Sommersonnenwende beginnt.
Die Zeitumstellung im Frühjahr, am 29. März, dient der besseren Nutzung des Tageslichts und soll Energie sparen. Die Winterzeit beginnt erst am 25. Oktober.
Mehr Tageslicht wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus. Der Körper produziert mehr Serotonin, das Glückshormon, während die Melatoninproduktion, das Schlafhormon, abnimmt. Dies führt zu mehr Energie und Optimismus.
Doch nicht jeder erlebt den Frühling sofort mit voller Kraft. Leichte „Frühjahrsmüdigkeit“ und Kreislaufanpassungen sind normal und vorübergehend.
Die Sonne scheint – nutzen Sie das!