Fortuna düsseldorf: offensive bleibt schwach – abstiegskampf spitzt sich zu
Fortuna Düsseldorf hat trotz eines zuletzt errungenen Sieges gegen den VfL Bochum die schwächste Offensive der 2. Bundesliga. Mit lediglich 22 Toren aus 24 Spielen ist der Angriff des Fußball-Zweitligisten eine deutliche Mangelerscheinung. Dieser Umstand verschärft die Abstiegsbedrohung, obwohl der jüngste 2:1-Erfolg gegen Bochum wie ein wichtiger Schritt aus der Krise wirkte. Doch die Hoffnung ruht auf einem eingespielten Duo.

Itung und muslijas tragen die mannschaft
Cedric Itten erzielte sein zehnten Saisontreffer, Florent Muslijas bereitete mit einem sehenswerten Tor den 2:0-Ausgleich vor und erhöhte sein Punktekonto auf fünf Torbeteiligungen. Gemeinsam tragen die beiden Spieler über 58 Prozent der Tore von Fortuna. Die Mannschaft ist ohne sie in ernsthaften Schwierigkeiten.
„Das kann ich nicht sagen“, zitiert der Kosovo-Nationalspieler Muslijas, als es nach seiner Bedeutung für die Mannschaft gefragt wurde. „Wir beide sind hier und glücklich, dass wir der Mannschaft helfen können. Jeder Spieler trägt seinen Teil dazu bei.“ Trainer Markus Anfang zeigte sich zufrieden mit der Leistung der gesamten Mannschaft. „Alle haben Vollgas gegeben und guten Fußball gespielt. Die Leute im Stadion haben das gemerkt.“
Doch trotz des Sieges gibt es noch Verbesserungsbedarf. Anfang betonte, dass die Mannschaft „ein, zwei Tore mehr hätte erzielen können“. Ein 3:0 hätte das Spiel frühzeitig entschieden. Das Torverhältnis muss dringend verbessert werden. Eine weitere Schwäche, die im Abstiegskampf teuer werden könnte.
Der Sieg gegen Bochum ist ein Befreiungsschlag für Markus Anfang, der sich nach einer schwachen Phase nun wieder bestätigt sieht. Die Leistung des Duos Itten und Muslijas zeigt, wie abhängig Fortuna Düsseldorf von diesen beiden Spielern ist. Ihre Verletzung wäre ein schwerer Schlag.
Das Spiel gegen Bochum war mehr als nur ein Sieg. Es war ein Zeichen, dass Fortuna Düsseldorf trotz der offensiven Probleme kämpfen kann. Und solange Itten und Muslijas auf dem Platz stehen, bleibt ein Ausstieg aus der Gefahrenzone zumindest theoretisch möglich. Aber die Zeit drängt.