Flucht aus dem vollzug: schwerer deliquent entkommt aus klinik in köln
Ein 44-jähriger Häftling, Alexander G., ist aus der forensischen Psychiatrie der LVR-Klinik Köln geflohen. Die Polizei Köln tappt im schwarzen Brett, nachdem der Ukrainer am Mittwoch während eines begleiteten Auswegs in der Georgstraße unerwartet davongestürmt ist.
Schock in der stadt: unfassbare flucht eines gefangenen
Der Mann, der seit 2023 im Maßregelvollzug wegen schwerer Gewaltdelikte untergebracht ist, nutzte offenbar einen begleiteten Ausgang aus, um sich zu befreien. Die Umstände der Flucht sind bislang unklar. Die Polizei geht davon aus, dass G. sich in der Region nicht auskennt und somit eine große Unsicherheit schafft.
Laut Polizeibeschreibung ist G. 1,77 Meter groß, schlank – lediglich 50 Kilogramm – und trägt einen Vollbart. Er hat lange, braune Haare, die er zu einem Zopf gebunden trägt. Zuletzt war er in einer grünen Jacke und einer braunen Cordhose gekleidet. Die Tatsache, dass er gehörlos ist und sich nur mittels ukrainischer Gebärdensprache verständigen kann, erschwert die Fahndung erheblich. Es ist eine Frage der Zeit, bis er entdeckt wird.

Hinweise dringend erwünscht
Die Polizei Köln bittet eindringlich um Mithilfe. Wer den Mann gesehen hat, soll sich sofort unter der Telefonnummer 110 melden. Es gilt, die Person nicht anzusprechen, sondern umgehend den Notruf zu wählen. Die Ermittler sind besorgt und betonen die Dringlichkeit der Lage. Die Flucht stellt eine erhebliche Herausforderung dar und wirft Fragen auf, wie es zu dieser offenbar ungehinderten Eskapade gekommen ist. Es ist eine bittere Realität, dass das System, das ihn eigentlich schützen sollte, ihn plötzlich verlassen hat.
