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Feuerwehrmann gesteht mord: schockfall in stade – ex-freundin tot

Stade. Ein Feuerwehrmann ist zum mutmaßlichen Mörder seiner Ex-Freundin und Brandstifter geworden. Der 34-jährige Hauke N. (34) gestand der Polizei die Tat, die er am Dienstag vor dem Landgericht Stade detailliert schilderte. Die Umstände sind erschütternd: Er soll seine 30-jährige Ex-Partnerin Maren B. (30) erst vergewaltigt und dann getötet haben. Danach legte er eine Dorfscheune in Brand.

Geständnis nach streit: „ich habe mist gebaut“

Geständnis nach streit: „ich habe mist gebaut“

Der Prozess gegen Hauke N. begann mit einem Schock. Der Angeklagte blieb zunächst stumm, doch sein Cousin Marco (45) offenbarte im Zeugenstand erschreckende Details. Kurz nach der Tat rief Hauke N. ihn an und gestand ihm die Tötung und die Brandstiftung. „Ich habe Mist gebaut“, soll er gesagt haben.

Laut Aussage des Cousins hatte sich das Paar erst vor etwa drei Wochen getrennt. Hauke N. habe die Trennung schwer verarbeitet und versucht, die Beziehung zu retten. Doch die Situation eskalierte. Der Angeklagte behauptete, seine Ex-Freundin habe ihn zuvor mit einem Messer bedroht und ihm eine grauenhafte Zukunft gewünscht. Der Brand der Scheune habe er gelegt, um die Einsatzkräfte abzulenken.

Die Polizei fand Maren B. leblos im Schlafzimmer des Hauses. Fotos, die im Gericht gezeigt wurden, zeigten die Brutalität der Tat. Ein Gerichtsmediziner soll die zahlreichen Verletzungen der Leiche im Laufe der nächsten Tage detailliert erklären. Weitere Zeugen werden aussagen, um das genaue Motiv des Angeklagten zu ergründen.

Der Oberkommissar, der Hauke N. verhörte, berichtete vor Gericht von einem Mann, der verzweifelt und weinerlich wirkte, als wollte er die Realität nicht akzeptieren. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Dienstag. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Feuerwehrmann neben Mord auch Brandstiftung vor und hat einen Haftbefehl erwirkt.

Die Verhandlung wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Die Frage, wie ein Mann, der in der Gemeinde als Held galt, zu solch einer Gewalttat fähig war, beschäftigt nun die Öffentlichkeit.