Dynamo dresden setzt auf tempo, um hooligans zu marginalisieren

Der Zweitligist Dynamo Dresden reagiert auf die jüngsten Ausschreitungen seiner Fans mit harten Maßnahmen. Im Rudolf-Harbig-Stadion sind in der Zwischenzeit 69 Personen, die bei einer Massenschlägerei nach einem Auswärtsspiel in Nürnberg beteiligt waren, dauerhaft ausgeschlossen worden. Dies bestätigte der Verein gegenüber BILD. Bereits für das letzte Heimspiel gegen Bochum galten diese Hausverbote, sie gelten zunächst bis zum Saisonende.

Dynamo hofft auf bundesweite stadionverbote

Dynamo hofft auf bundesweite stadionverbote

Der Verein hofft, dass der DFB bis zur Sommerpause bundesweite Stadionverbote aussprechen wird, die bei Auseinandersetzungen außerhalb von Stadion und Umfeld gelten. Sollte dies nicht der Fall sein, kann Dynamo die Auswürfe auch auf die kommende Spielzeit ausdehnen. Der 1. FC Nürnberg hat diesem Vorbild bereits gefolgt und rund 80 Schläger, die von der Polizei seinem Umfeld zugeordnet wurden, dauerhaft ausgeschlossen.

Dynamo hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, um Randale im Harbig-Stadion in Zukunft zu verhindern.