Deutschland formt schwergewichtstalent – kabayel im fokus
Deutschland rückt im Schwergewicht
näher an die Weltspitze heran. Während Agit Kabayel (33), aktuell Weltranglistenzweiter, die nächste Titelchance anstrebt, schäfeln weitere vielversprechende Talente wichtige Erfahrungen. Am Freitag steigt in Hamburg ein Dreierfeld von Hoffnungsträgern in den Ring.
Kabayel, kadiru, jurk und odiase: die nächste generation
Peter Kadiru (28), Viktor Jurk (25) und Emanuel Odiase (27) messen sich in der Fischauktionshalle – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu höheren Rängen. Alle drei Athleten haben das Potenzial, in den kommenden Jahren die Weltranglisten zu erklimmen. Für sie ist dieser Kampf eine erste große Aufgabe.
Kadiru, Jugend-Olympiasieger und U22-Europameister, wechselte 2018 ins Profiboxen und hat seitdem 22 Kämpfe bestritten, nur einen verloren. Er diente bereits als Sparringspartner für Weltmeister Anthony Joshua.
Viktor Jurk, ein ehemaliger Handballer der SG Flensburg-Handewitt, beeindruckt mit seiner Größe von 2,05 Metern. Experten sehen in ihm ein ähnliches Potenzial wie in den Klitschkos. Auch er trainierte mit Joshua und Oleksandr Usyk.
Emanuel Odiase, ein Quereinsteiger vom Fußball, bringt ebenfalls die nötige Körpergröße (2,03 m) mit. Joshua hat ihn in sein Management aufgenommen. Derzeit trainiert er in Wolverhampton unter der Leitung von Joby Clayton, dem ehemaligen Trainer von Joshua.
Boxlegende Axel Schulz sieht großes Potenzial im deutschen Schwergewicht: „Wir haben wieder richtig gute Jungs. Die Chance, dass ein deutsches Schwergewicht nicht nur um einen WM-Titel boxt, sondern ihn auch gewinnt, ist real.“
Kabayel soll noch in diesem Jahr um die Schwergewichts-Krone kämpfen. Kadiru, Jurk und Odiase wollen ihm in Zukunft folgen. Die Kämpfe sind ab 19.15 Uhr live und exklusiv bei BILDplus zu sehen.
Axel Schulz sagte bereits im Sommer 2025 zu BILD: „Wir haben in Deutschland wieder richtig gute Jungs. Ich sehe viel Potenzial und die Chance, dass ein deutsches Schwergewicht nicht nur um einen WM-Titel boxt, sondern ihn auch gewinnt.“
Die kommenden Kämpfe in Hamburg sind mehr als nur Pflichttermine; sie sind ein Vorgeschmack auf eine mögliche neue Ära des deutschen Schwergewichts. Die Entwicklung dieser Talente wird in den nächsten Jahren genau beobachtet.
