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Deutsches Staffelteam scheitert im 4x100m-Vorlauf in Birmingham

Birmingham/England – Das deutsche Frauen-Staffelteam über 4 x 100 Meter hat bei den Weltmeisterschaften in Birmingham frühzeitig das Rennen beendet. Bereits beim Vorlauf in der ersten Qualifikationsrunde gab es einen verhängnisvollen Fehler.

Missgeschick beim Wechsel sorgt für Enttäuschung

Jolina Ernst, Rebekka Haase und Sophia Junk hatten bis zum Wechsel auf Gina Lückenkemper eine solide Leistung gezeigt. Doch beim Übergabevorgang, als Lückenkemper den Staffelstab übergeben wollte, ereignete sich ein Problem: Lückenkemper zog sich links im Oberschenkel eine Verletzung zu und verpasste den Druckvollen Übergabepunkt. Sie sprang unkontrolliert nach rechts und konnte das Staffelholz nicht mehr korrekt übergeben.

Verletzung und Tränen

Verletzung und Tränen

„Ich habe gemerkt, dass wir gut im Feld liegen. In dem Moment, als ich den Staffelstab übergeben wollte, hat es mir links in den Oberschenkel gezogen. Dann habe ich automatisch einen Sprung nach rechts gemacht und dadurch konnte ich das Staffelholz nicht mehr druckvoll übergeben und es war zu spät“, erklärte Sophia Junk im Interview mit dem ZDF. Die Verletzung führte zu Tränen und tröstenden Worten von Lückenkemper.

Keine deutsche Finalteilnahme

Keine deutsche Finalteilnahme

Für die deutschen Sprinterinnen war das Rennen bereits in der Vorlaufphase beendet. Keine deutsche Athletin erreichte das Finale im Einzel. „Das Motto war: Wir bringen das Ding einmal rum, und am Abend geht es dann ab. Aber so sind halt die Regeln der Staffel, mal geht es gut, mal nicht“, kommentierte Rebekka Haase die Enttäuschung. Trotz des frühen Ausscheidens betonte das Team die Bedeutung der Teamarbeit und die gemeinsame Erfahrung. Lückenkemper äußerte sich besorgt um den Zustand von Junk: „Sie ist so eine absolute Bank im Wechsel. Die Tatsache, dass sie mich nur am kleinen Finger erwischt hat – da war klar, da muss irgendwas passiert sein, da stimmt irgendwas nicht.“