Deutsche biathleten kämpfen mit magenproblemen – olympia-traum gefährdet?
Ein holpriger start für das deutsche biathlon-team
Nach einem vielversprechenden Beginn
mit Bronze in der Mixed-Staffel gestaltet sich der weitere Verlauf der Olympischen Spiele für die deutschen Biathleten schwieriger. Die Ergebnisse in den Sprintrennen waren enttäuschend, wobei Franziska Preuß mit Platz sieben die beste Leistung der deutschen Frauen zeigte. Bei den Männern erreichte Philipp Horn mit Platz zehn die beste Platzierung. Die Stimmung im Team wird nun zusätzlich durch gesundheitliche Probleme getrübt.
Plötzlich magenkrämpfe und absagen
Die Situation eskalierte, als Janina Hettich-Walz kurzfristig ihren Start im Sprint aufgrund von Magenproblemen absagen musste. Auch Vanessa Voigtklagte nach ihrem Rennen über Unwohlsein, obwohl sie fehlerfrei schoss. Die fehlende Kraft in der Loipe führte letztendlich nur zu Platz zwölf – dennoch eine beachtliche Leistung angesichts der Umstände. Auch die tschechische Athletin Jessica Jislova ist betroffen und musste ebenfalls absagen.
Burger als mögliche ursache?
Nach Informationen von BILD könnte ein gemeinsames Essen am Mittwoch nach dem Einzelrennen der Frauen im Team-Quartier der Auslöser für die Beschwerden gewesen sein. Es gab Burger, von denen offenbar einige Athletinnen betroffen waren, darunter Hettich-Walz und Voigt. Glücklicherweise scheint es sich nicht um einen Virus zu handeln, so die Einschätzung des medizinischen Teams.
Vorsichtsmaßnahmen und neue unterkünfte
Um die Ausbreitung eventueller Infekte zu verhindern, hat das deutsche Team nun eine drastische Maßnahme ergriffen: Umzug in Einzelzimmer statt in Ferienwohnungen. Franziska Preuß erklärte: „Wir waren vorher zu sechst in einem Apartment, und jetzt haben wir uns einfach nochmal ein bisschen aufgeteilt.“ Die Gesundheit der Athleten hat oberste Priorität.
Expertenmeinung: wahrscheinlich eine falsche ernährung
Sportdirektor Felix Bitterling äußerte sich optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass sie irgendwas Falsches gegessen haben. Es war auch nur ein Problem für eine Nacht. Bei Janina war es eine Nacht später. Deswegen hat es für sie jetzt einfach vom Sprint nicht mehr gereicht.“ Das medizinische Team ist sich sicher, dass es sich nicht um etwas Schlimmeres handelt.
Hoffnung auf besserung vor den verfolgungsrennen
Das deutsche Team wohnt nur knapp drei Kilometer entfernt vom Biathlonstadion auf einem Ferienhof. Für die Verpflegung wurde sogar ein eigener Koch mitgenommen, der bereits bei anderen Wettkämpfen im Einsatz war. Die Hoffnung ruht nun darauf, dass die gesundheitlichen Probleme schnell überwunden werden und die Athleten für die anstehenden Verfolgungsrennen am Sonntag, sowie die Staffeln am Dienstag und Mittwoch, wieder in Bestform sind. Die Olympia-Medaille bleibt das Ziel!
n