Bier als vitamin-b6-bombe? studie enthüllt überraschende erkenntnisse

Ein erfrischender Drink für Gehirn und Nerven: Deutsche Biere könnten unerwartet viel Vitamin B6 liefern. Eine aktuelle Studie der TU München wirft ein neues Licht auf das Brauwesen.

Unerwartete ergebnisse aus der brauwerkturmwelt

Forscher haben 65 deutsche Biere auf ihren Vitamin-B6-Gehalt untersucht und dabei eine bemerkenswerte Schwankung festgestellt. Während Weizenbiere deutlich weniger des wichtigen Vitamins enthalten, übertrafen Bockbiere alle anderen Sorten deutlich – sogar bis zu 27 Prozent der empfohlenen Tagesdosis für Frauen und 24 Prozent für Männer pro 0,5-Liter-Flasche.

„Die Schwankungen in der Vitamin-B6-Zusammensetzung hingen primär mit den Rohstoffen und weniger mit der Brautechnologie zusammen“, so die Studie. Das bedeutet: Nicht alle Biere sind gleich – und ein kühles Lagerbier nach dem Sport kann sogar mehr B6 liefern als ein oft beworbenes alkoholfreies Weizenbier.

Warum b6 im gehirn so wichtig ist

Warum b6 im gehirn so wichtig ist

Vitamin B6 ist essentiell für den Stoffwechsel und spielt eine zentrale Rolle im Funktionieren unseres Gehirns und unseres Immunsystems. Der menschliche Körper kann das Vitamin nicht selbst produzieren, weshalb eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung wichtig ist. Frauen benötigen täglich 1,2 mg, Männer 1,5 mg.

Und tatsächlich: Neben Fleisch, Fisch und Gemüse ist auch Bier – insbesondere alkoholfreier – eine unerwartete Quelle für dieses lebenswichtige Vitamin. Die Ergebnisse sind nicht nur spannend, sondern auch ein deutlicher Hinweis darauf, dass man seinen Genuss nicht scheuen sollte – solange man verantwortungsbewusst trinkt.

Die Ergebnisse der Studie im Journal of Agricultural and Food Chemistry werfen ein neues Licht auf die Brautradition und zeigen, dass ein kühler Durstlöscher mehr als nur Erfrischung bietet. Ein unerwarteter Boost für die Gehirnleistung, versteht sich.