Bellinghams schulter – englands hoffnungsträger im wm-halbfinale gefährdet?
Schockmoment für England: Jude Bellingham, der Mann für die großen Spiele bei den Three Lions, steht kurz vor dem WM-Halbfinale gegen Argentinien vor ernsthaften Zweifeln. Die jüngsten Eindrücke zeugen von Sorgen.
Bellinghams schmerz – ein dunkler schatten über der wm-teilnahme?
Bei der Viertelfinalniederlage gegen Mexiko und dem späteren Sieg gegen Norwegen wurden TV-Kameras Bellingham mehrfach dabei gefilmt, wie er nach harten Zweikämpfen das Gesicht verzog und sich an die linke Schulter griff. Auch nach dem Abpfiff war zu sehen, wie er sich kurz vor einem TV-Interview an die Schulter fasste. Die Bedenken sind berechtigt, denn nach der Operation im vergangenen Sommer ist die Frage, ob er überhaupt fit für das entscheidende Spiel ist, keineswegs beantwortet.
Es ist kaum vorstellbar, dass er gegen Argentinien von Beginn an stehen wird, selbst wenn Schmerzen ihn plagen. Tuchel scheint die Situation als kritisch einzustufen, wie er in einem Gespräch mit Bellingham offenbar Druck auf seine Schulter ausübte – dokumentiert durch Bilder, die eine Trinkpause in der ersten Halbzeit gegen Norwegen zeigten. Die Spekulationen über eine Verschlimmerung der Verletzung sind groß.

Zwei tore, zwei sorgen – bellinghams wm-leistung im kontrast
Trotzdem bleibt Bellingham ein Schlüsselspieler für England. Seine beiden Doppelpacks gegen Mexiko und Norwegen haben sein Torbilanz bei dieser WM auf sechs Treffer hochgeschraubt – genauso viele wie Harry Kane. Ein facettenreicher Spieler, der auf dem Rasen bisher eine beeindruckende Leistung zeigte. Die Frage ist nur, ob er das Halbfinale gegen Argentinien überhaupt spielen kann und mit welcher Konsequenz.
Vor der Operation im Sommer hatte er bereits mit Schmerzen gespielt, um keine wichtigen Spiele für Real Madrid und die Nationalmannschaft zu verpassen. Es bleibt abzuwarten, ob er sich für das entscheidende Spiel erholen kann. Ein sportlicher Tiefpunkt wäre verheerend für England. Das Halbfinale gegen Argentinien ist in dieser Hinsicht von enormer Bedeutung.
