Bayern-aus: wutentladung nach dem leverkusen-kracher
Mia san mia? Nein, heute waren die Bayern-Spieler und ihre Bosse alles andere als mia san mia. Im dramatischen Spiel gegen Bayer Leverkusen, das der FC Bayern mit 0:1 verlor, erging es dem Rekordmeister nicht gut. Nach dem Abpfiff brachheftige Wut über Schiedsrichter Daniel Dingert los – und das mit gutem Grund.

Neunmann-formation und ein rote karte-chaos
Die Situation eskalierte, als Bayerns Matthijs de Ligt in der 58. Minute die Gelb-Rote Karte sah. Kurz darauf folgte die rote Karte für Joshua Kimmich. Der Rekordmeister musste also mit nur neun Spielern den Rest der Partie bestreiten. Die Leverkusener nutzten die Überzahl und gewannen letztendlich verdient.
Die Entscheidung von Schiedsrichter Dingert, Kimmich mit einer gelben Karte zu bestrafen, nachdem er bereits eine Gelbe erhalten hatte, sorgte für massive Kritik. Viele Beobachter sahen darin eine überzogene Entscheidung, die den Spielverlauf maßgeblich beeinflusste.
„Das war eine Fehlentscheidung!“, war die Reaktion von Bayern-Trainer Thomas Tuchel nach dem Spiel. Auch auf Twitter gingen die Reaktionen nicht verloren. Zahlreiche Fans und Experten kritisierten das Vorgehen des Schiedsrichters scharf. Der Vorfall wirft zudem die Frage nach der Qualität der Schiedsrichterleistung in der Bundesliga auf.
Die Wut der Bayern-Bosse und Spieler richtete sich nicht nur gegen Dingert, sondern auch gegen die eigene Leistung auf dem Platz. Die verpasste Chance, einen wichtigen Sieg einzufahren, wird in den kommenden Tagen noch lange nachhallen. Die Konsequenzen für den FC Bayern könnten weitreichend sein.
Die Diskussion um die Schiedsrichterentscheidung wird in den kommenden Tagen weitergehen. Ob es zu einer offiziellen Stellungnahme des DFB kommen wird, ist noch unklar. Eines ist jedoch sicher: Der Abend in Leverkusen wird die Bayern noch lange beschäftigen.