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Basketball-drama in der bundesliga: schlägerei auf der bank – ulm siegt knapp

Ein hitziges Duell zwischen Ulm und Bonn endete nicht nur mit einem knappen 82:77-Sieg für die Gastgeber, sondern auch mit einer Eskalation auf der Bonner Ersatzbank. Der Sportdirektor von Bonn musste seine Spieler nach einem heftigen Streit beruhigen.

Verzweiflung und hitzige worte: schlägerei auf der bank in ulm

Verzweiflung und hitzige worte: schlägerei auf der bank in ulm

Die Partie war von einem ständigen Wechsel der Führung geprägt. Bonn hatte im Hinspiel mit 81:79 gewonnen, doch Ulm revanchierte sich mit einem kämpferischen Sieg. Lange Zeit hielten die Bonner mit einer starken Defensive stand, doch in der Schlussphase drehten die Ulmer das Spiel. Zwölf Punkte in Folge brachten ihnen die Weichen für den Sieg.

Der Knackpunkt war ein heftiger Streit zwischen den Bonnern. Nach einem Foul an seinem verletzten Teamkollegen Tylan Birts eskalierte die Situation. Alijah Comithier reagierte empört und packte Birts an den Armen, um ihn zurück zu den Ersatzbänken zu bringen. Birts wehrte sich lautstark, bis andere Teamkollegen ihn schließlich beruhigten.

„Ty ist der große Papa von allen. Und manchmal sagt er Sachen, die man nicht hören möchte“, kommentierte Bonns Sportdirektor Savo Milovic die Situation zur Halbzeit. „Er hat ihm gesagt: Man kann nicht über den Court gehen, sondern muss sprinten.“ Comithier nahm die Worte Birts nicht hin.

Jeff Garrett (23 Punkte) war nach dem Spiel frustriert: „Wir haben ein wenig den Fuß vom Gas genommen. Und trotzdem glaube ich, dass wir das bessere Team sind.“ Justin Simon (16 Punkte) wurde als bester Spieler des Spiels ausgezeichnet.

Die Ulmer nutzten ihre Nervenstärke in der entscheidenden Phase und sicherten sich den Sieg. Bonn hingegen kassierte durch zu viele Ballverluste die knappe Niederlage. Die Ulmer haben nun die direkte Duelle gewonnen und festigen ihre Position in der Tabelle.

Beste Spieler: Justin Simon (Ulm/16 Punkte), Jeff Garrett (Bonn/23 Punkte)