Alcaraz im grand prix-aus – sehnenscheidenentzündung droht saison zu beenden

Carlos Alcaraz, der junge Superstar aus Spanien, steht vor einer möglicherweise langwierigen Auszeit. Die Verletzung seines Handgelenks droht, seine Grand-Slam-Ambitionen zu gefährden.

Dramatische wendung für den weltranglistenersten

Die Diagnose: Eine Sehnenscheidenentzündung, häufig bei Tennisspielern aufgrund von Überlastung. Ein Problem, das Alcaraz nun mit aller Schwere betrifft. Die genauen Details seiner Verletzung werden von seinem Team streng gehütet, doch die Befürchtungen sind groß – eine längere Pause könnte die Folge sein.

Experten wie José Luis Martínez Romero, Spezialist für orthopädische Chirurgie und Traumatologie an der Katholischen Universität San Antonio de Murcia, sehen die Lage nüchtern. „Wenn es sich um eine akute Tenosynovitis handelt, sind vier bis sechs Wochen Genesungszeit typisch. Bei chronischeren Fällen, bei denen bereits eine Degeneration vorliegt, sprechen wir von drei bis sechs Monaten.“ Das wäre ein verheerender Rückschlag für den 22-Jährigen.

Saison-aus in sicht?

Saison-aus in sicht?

Es ist bereits die Rede von einer Operation, sollte sich die Situation nicht schnelllichst verbessern. Komplikationen könnten sogar eine Anpassung seiner Schlagtechnik erfordern – eine riskante und ungewisse Angelegenheit. Alcaraz hat bereits die French Open, das Masters in Rom und das Turnier in Madrid absagen müssen. Ein bitterer Rückschlag für den jungen Spanier, aber aus deutscher Sicht eine erfreuliche Nachricht: Alcaraz galt neben Jannik Sinner als einer der Top-Favoriten in Paris.

Die Chancen für Alexander Zverev, den ersten Grand-Slam-Titel seines Lebens zu holen, sind dadurch drastisch erhöht. Doch für Alcaraz ist die Zukunft ungewiss. Die Ärzte sprechen von Spekulationen, betonen aber die Notwendigkeit einer sorgfältigen Diagnostik und Behandlung. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein.