Venezuela amok! drei jahre ohne lohnerhöhung – das land im würgegriff der armut!

Eine schock-nachricht aus caracas

Venezuela steckt in einer Wirtschaftskrise ohnegleichen! Die NGO Provea schlägt Alarm: Das Land erlebt den längsten Zeitraum ohne Mindestlohnerhöhung seit fast drei Jahrzehnten – satte 3 Jahre und 10 Monate! Während die Bevölkerung ums Überleben kämpft, bleibt der Mindestlohn auf mageren 130 Bolívar festgenagelt – das sind aktuell nur noch etwa 37 Cent US-Dollar. Die Lage ist dramatisch und die Menschen leiden.

Die regierung ignoriert die not der bevölkerung

Trotz unzähliger Forderungen der Arbeiter und des rapiden Verfalls der Lebensqualität ignoriert die Regierung von Nicolás Maduro die Situation. Statt echter Lohnerhöhungen werden Bonuszahlungen verteilt, die keinen Einfluss auf die eigentlichen Arbeitsbedingungen haben. Diese trickreichen Zahlungen sollen nur kurzfristig für Ablenkung sorgen, während die Arbeiter weiter verarmen.

Ein trick, um die arbeiter zu täuschen?

Im April letzten Jahres wurde der sogenannte “ingreso mínimo integral” auf 160 Dollar erhöht – ein Zusammenspiel aus einem Lebensmittelbonus von 40 Dollar und einem “Wirtschaftskriegseinkommen” von 120 Dollar, die in Bolívar zum offiziellen Wechselkurs eingezahlt werden. Doch diese Maßnahme ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein und löst das grundlegende Problem nicht, denn die Inflation frisst die Ersparnisse auf. Es ist ein Trick!

Verhaftungen und proteste erschüttern das land

Die Situation spitzt sich zu: Aktivisten und Familien von inhaftierten Gewerkschaftsführern demonstrieren seit elf Tagen für die sofortige Freilassung ihrer Angehörigen. Die Koalition Syndikalis National meldet, dass 16 ihrer Mitglieder in Haft sind, von denen mindestens vier sich in unbekanntem Aufenthaltsort befinden. Die Verzweiflung in der Bevölkerung ist spürbar.

Die gewerkschaften mobilisieren

Die Gewerkschaften haben sich zu einem landesweiten Protest am kommenden Freitag zusammengeschlossen, dem Jahrestag des Sturzes von Marcos Pérez Jiménez im Jahr 1958. Sie fordern die Freilassung politischer Gefangener, Lohnerhöhungen mit Kaufkraft und planen eine Großdemonstration im März, wenn bereits vier Jahre der Lohnkürzung vergangen sein werden. Der Druck auf die Regierung wächst!

Wege aus der krise: dialog und verhandlungen

Provea fordert eine grundlegende “Wiederherstellung des Einkommens” der Arbeitnehmer und ihrer Familien. Eine Strategie, die auf sozialem Dialog und dreifachem Verhandeln basiert, ist dringend erforderlich. Es gilt, die Institutionen der Tarifverhandlungen zu retten, zu schützen und zu stärken. Die Regierung muss endlich die Pressefreiheit und das Recht auf gewerkschaftliche Organisation garantieren und die willkürlich Inhaftierten freilassen.