Unrwa-sitz in jerusalem wird demoliert – ein skandal erschüttert die welt!
- Eklat in jerusalem: israelische behörden greifen unrwa-einrichtung an
- Verletzung des völkerrechts und der gerichtsurteile
- Ausweitung der repression: weitere einrichtungen in gefahr
- Neue gesetze und die ausgrenzung der unrwa
- Der istgh-beschluss: keine beweise für verbindungen zu hamas
- Internationale kritik und forderungen nach schutz
Eklat in jerusalem: israelische behörden greifen unrwa-einrichtung an
Jerusalem – Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu. Laut Angaben von Philippe Lazzarini, dem Leiter der UNRWA (United Nations Relief and Works Agency), hat Israel heute Morgen mit der Demolition von Einrichtungen innerhalb der UNRWA-Zentrale in Ost-Jerusalem begonnen. Dieser Schritt, so Lazzarini, widerspricht einer Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs (IStGH) vom Oktober 2025, der Israel zur Unterstützung der UNRWA-Operationen verpflichtete.
Verletzung des völkerrechts und der gerichtsurteile
Die Demolitionen, verbunden mit früheren Brandstiftungen und einer großangelegten Desinformationskampagne, stellen eine eklatante Missachtung des Rechtsstaats dar. Der IStGH hatte klargestellt, dass Israel keine Jurisdiktion über Ost-Jerusalem hat. Diese Ereignisse werfen ernsthafte Fragen nach der Achtung internationaler Gesetze und Gerichtsurteile auf und verschärfen die ohnehin angespannte humanitäre Lage im Gazastreifen.
Ausweitung der repression: weitere einrichtungen in gefahr
Nach dem gewaltsamen Eindringen israelischer Sicherheitskräfte, die UNRWA-Wachpersonal vertrieben und eine Baggerkolonne einsetzten, stehen weitere Einrichtungen der UNRWA im Visier. Berichten zufolge soll in den kommenden Wochen die Wasser- und Stromversorgung für alle UNRWA-Einrichtungen, einschließlich Gesundheitseinrichtungen und Schulen, gekappt werden. Dies würde eine humanitäre Katastrophe von unvorstellbarem Ausmaß bedeuten.
Neue gesetze und die ausgrenzung der unrwa
Die aktuellen Maßnahmen sind eine direkte Folge einer im Dezember 2025 verabschiedeten israelischen Gesetzgebung, die bestehende Anti-UNRWA-Gesetze verschärfte. Diese Gesetze deklarieren die UNRWA in Israel als illegal und etablieren eine “keine Kontakt-Politik” gegenüber israelischen Behörden. Dies erschwert nicht nur die Arbeit der UNRWA in den besetzten Gebieten, sondern untergräbt auch ihre Fähigkeit, humanitäre Hilfe zu leisten.
Der istgh-beschluss: keine beweise für verbindungen zu hamas
Im Oktober 2025 hatte der IStGH bereits festgestellt, dass Israel keine Beweise dafür vorgelegt hat, dass die UNRWA Verbindungen zur Hamas unterhält oder neutralitätswidrig handelt. Stattdessen wurde Israel angewiesen, die „grundlegenden Bedürfnisse“ der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu gewährleisten. Die aktuelle Vorgehensweise stellt eine bewusste Missachtung dieser Anordnung dar.
Internationale kritik und forderungen nach schutz
Die Demolitionen lösen internationale Empörung aus. Zahlreiche Organisationen und Regierungen verurteilen die israelischen Maßnahmen scharf und fordern ihren sofortigen Stopp. Die UN hat ihre Besorgnis ausgedrückt und betont die Notwendigkeit, die Arbeit der UNRWA zu schützen, um die humanitäre Hilfe für Millionen von palästinensischen Flüchtlingen sicherzustellen. Die Welt blickt gespannt auf die weitere Entwicklung.
