Schock in spanien: zugunglück fordert über 30 tote – was wirklich geschah!
- Ein unglück mit schrecklichen folgen
- Wie kam es zu der katastrophe?
- Die opfer und verletzten
- Wann wurde der iryo-zug zuletzt überprüft?
- Die infrastruktur: war sie in ordnung?
- Reaktionen aus politik und königshaus
- Beeinträchtigungen im bahnverkehr
- Ein blick in die geschichte: andere eisenbahnkatastrophen in spanien
Ein unglück mit schrecklichen folgen
Spanien ist erschüttert! Ein verheerendes Zugunglück südlich von Madrid hat am Sonntag mindestens 39 Menschenleben gefordert und über 100 Verletzte verursacht. Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen, so die Behörden. Ein Zug der Firma Iryo, auf dem Weg von Málaga nach Madrid, entgleiste und kollidierte mit einem Zug der Renfe, der nach Huelva fuhr. Die Bilder sind entsetzlich!
Wie kam es zu der katastrophe?
Die Züge kollidierten auf einem geraden Streckenabschnitt der Strecke Madrid-Sevilla. Der Iryo-Zug entgleiste und drang auf die Gegenfahrt, wo er mit dem Alvia-Zug der Renfe zusammenstieß. Die ersten beiden Waggons des Alvia-Zuges wurden dabei von der Strecke geschleudert und stürzten in einen Graben. Die Umstände dieses schrecklichen Unfalls sind noch unklar und werden nun von einer Untersuchungskommission aufgeklärt.
Die opfer und verletzten
Von den 122 Betroffenen wurden bereits 74 ins Krankenhaus gebracht, von denen 74 bereits entlassen werden konnten. Allerdings befinden sich immer noch 48 Menschen in verschiedenen Krankenhäusern in Behandlung, darunter 12 in lebensbedrohlichem Zustand, darunter auch ein Kind. Die Trauer ist groß und das ganze Land ist in tiefer Bestürzung über diese Tragödie.
Wann wurde der iryo-zug zuletzt überprüft?
Der Iryo-Zug, der das Unglück verursachte, wurde erst vor nur vier Tagen, am 15. Januar, einer Routineinspektion unterzogen. Das Fahrzeug wurde 2022 gebaut, was die Frage nach den Ursachen des Unfalls noch verstärkt. Die Firma Iryo hat ihre volle Kooperation mit der Untersuchung zugesagt, um das Rätsel um diesen schrecklichen Vorfall zu lösen. Dies ist ein Schlag ins Gesicht für die Eisenbahnindustrie!
Die infrastruktur: war sie in ordnung?
Die Strecke Madrid-Sevilla wurde erst im vergangenen Mai nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder in Betrieb genommen. Dabei floss ein Investitionsvolumen von rund 700 Millionen Euro (ca. 813 Millionen US-Dollar) in die Modernisierung der Infrastruktur. Der spanische Verkehrsminister, Óscar Puente, sprach von einem „seltsamen und schwer erklärlichen“ Unfall, da sowohl der Zug als auch die Strecke relativ neu sind. Ein dunkles Geheimnis scheint hier zu lauern!
Reaktionen aus politik und königshaus
- Der spanische Regierungschef, Pedro Sánchez, hat seine Termine abgesagt und reist an den Unfallort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
- Auch das Königspaar Felipe VI und Letizia, das sich gerade in Athen befindet, verfolgen die Ereignisse mit „großer Besorgnis“ und drückten ihr Beileid aus.
- Die Oppositionspartei, Partido Popular, unter der Führung von Alberto Núñez Feijóo, hat ihre Aktivitäten ebenfalls ausgesetzt.
Beeinträchtigungen im bahnverkehr
Aufgrund des Unfalls sind über 200 Züge auf den Strecken zwischen Madrid und den andalusischen Städten Sevilla, Córdoba, Málaga und Huelva betroffen. Besonders betroffen ist die Renfe, die auf diesen Strecken zahlreiche Verbindungen anbietet. Der Bahnverkehr steht weitgehend still.
Ein blick in die geschichte: andere eisenbahnkatastrophen in spanien
| Jahr | Opfer | Ort | Ursache |
|---|---|---|---|
| 1944 | ~500 (offiziell 78) | Torre del Bierzo | Kollision mit einer Rangierlokomotive |
| 2013 | 79 | Galicien | Überhöhte Geschwindigkeit |
