Schock in chiapas: menschenrechtsaktivisten leben in ständiger angst – un-expertin schlägt alarm!
- Ein beunruhigender bericht aus mexiko
- Militarisierung und kriminalität als hauptrisiken
- Mord, vertreibung und willkürliche verhaftungen
- Der tragische fall von vater marcelo pérez pérez
- Besorgnis über willkürliche verhaftungen
- Die un wird weiterhin begleiten und unterstützen
- Ein gespräch über schutz und herausforderungen
Ein beunruhigender bericht aus mexiko
Die Lage für Menschenrechtsverteidiger in Chiapas, Mexiko, ist alarmierend. Die UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechtsverteidiger, Mary Lawlor, hat nach einem dreitägigen Besuch vor Ort eine erschütternde Feststellung gemacht: Es gibt keine Sicherheit für Aktivisten, und die Angst lähmt Friedensbemühungen. Die Situation ist so angespannt, dass viele Menschen sich nicht trauen, sich für ihre Rechte einzusetzen. Ein düsteres Szenario, das internationale Aufmerksamkeit erfordert!
Militarisierung und kriminalität als hauptrisiken
Lawlor betonte, dass die zunehmende Militarisierung, die Präsenz des organisierten Verbrechens, die Umsetzung von Megaprojekten und die Kriminalisierung von Aktivisten die Risiken für Menschenrechtsverteidiger erheblich erhöhen. Die Berichte, die sie erhalten hat, sind beunruhigend, insbesondere für indigene Frauen und diejenigen, die sich für die Rechte von Migranten einsetzen. Die Atmosphäre ist von Misstrauen und Angst geprägt.
Mord, vertreibung und willkürliche verhaftungen
Die UN-Expertin sprach von schockierenden Fällen von Mord, Vertreibung und willkürlichen Verhaftungen. Besonders tragisch ist der Fall von Vater Marcelo Pérez Pérez, dessen Ermordung ein schmerzlicher Verlust für seine Gemeinde darstellt. Seine Worte, dass Angst den größten Feind des Friedens darstellt, hallen in diesem Kontext besonders wider. Es ist eine bittere Ironie, dass er erst nach seinem Tod Schutz erhielt.
Der tragische fall von vater marcelo pérez pérez
Mary Lawlor erinnerte daran, dass sie bereits 2020 und 2024 mit Vater Marcelo Pérez Pérez gesprochen hatte und mehrfach um seinen Schutz gebeten hatte. Die offizielle Reaktion erfolgte erst, nachdem er bereits ermordet worden war – ein trauriger Beweis für die mangelnde Schutzmaßnahmen für Aktivisten in Chiapas. Dieser Fall unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die Sicherheit von Menschenrechtsverteidigern zu gewährleisten.
Besorgnis über willkürliche verhaftungen
Neben den Mordfällen äußerte Lawlor ihre Besorgnis über die willkürliche Verhaftung von Bersán Velasco García. Es besteht ein dringender Bedarf an Gerechtigkeit für die Opfer von Morden, Folter, Verschwindenlassen und Vertreibung. Die Verfolgung von Aktivisten muss ein Ende haben, um ein Klima des Vertrauens und der Sicherheit zu schaffen.
Die un wird weiterhin begleiten und unterstützen
Die UN wird die Situation in Chiapas weiterhin aufmerksam verfolgen und Menschen und Gemeinschaften unterstützen, die sich in Gefahr befinden. Lawlor betonte, dass Gerechtigkeit und menschliche Würde die Grundlage für eine gerechte Gesellschaft bilden müssen. Die internationale Gemeinschaft muss Druck auf die mexikanische Regierung ausüben, um die Sicherheit von Menschenrechtsverteidigern zu gewährleisten und die Ursachen für Gewalt und Straflosigkeit zu bekämpfen. Die Zeit zum Handeln ist jetzt!
Ein gespräch über schutz und herausforderungen
Das Gespräch, organisiert vom Centro de Derechos Humanos Fray Bartolomé de Las Casas (Frayba), bot eine Plattform für den Austausch über die Herausforderungen beim Schutz von Menschenrechtsverteidigern in Chiapas. Teilnehmer waren das Observatorio de Personas Defensoras de Derechos Humanos en Chiapas, der Sohn des inhaftierten Aktivisten, Moctezuma Bersán Velasco Aguilar, und Vertreter verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen. Die Veranstaltung verdeutlichte die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit und des Engagements für den Schutz der Menschenrechte.
