Eu-mercosur-deal: europäischer landwirtschaftlicher alarmzustand!

Die eu-mercosur-krise: ein schock für europäische landwirte

Die Koordinatoren der Landwirtschafts- und Viehzüchterorganisationen (COAG) feiern lautstark die Entscheidung des Europäischen Parlaments, das umstrittene EU-Mercosur-Abkommen zu stoppen und an das Europäische Gerichtshof (EuGH) zur Überprüfung zu schicken. Dies ist ein echter Sieg für die kämpfenden Landwirte! Doch die COAG ruft ihre Mitglieder weiterhin zur Mobilisierung auf. Es gilt, den Druck aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass dieses gefährliche Abkommen endgültig gestoppt wird. Die Gefahr ist noch nicht gebannt!

Andrés góngora: „der kampf geht weiter!“

Andrés góngora: „der kampf geht weiter!“

Andrés Góngora, der Provinzsekretär von COAG, jubelt über die Parlamentsentscheidung und betont, dass der Druck von der Straße und aus den politischen Räumen Früchte trägt. "Wir haben eine Mehrheit im Europäischen Parlament überzeugt, ein Abkommen in Frage zu stellen, das für den europäischen Agrarsektor schädlich ist!" Seine Worte sind ein Aufruf zur weiteren Wachsamkeit: Die Bauern und Viehzüchter müssen weiterhin ihre Position deutlich machen und den Widerstand verstärken.

Proteste in ganz spanien: traktor-aktionen und demos

Die Organisationen Asaja, COAG und UPA haben bereits eine Woche der Proteste, Traktoraktionen und Demonstrationen für die letzte Januarwoche angekündigt. Der Höhepunkt der Aktionen soll am Donnerstag, dem 29. Januar, stattfinden. Es wird erwartet, dass zahlreiche Landwirte aus ganz Spanien ihre Unzufriedenheit zeigen werden. Es sind weitere Mobilisierungen geplant, um den Druck auf die EU-Politiker weiter zu erhöhen. Die Situation ist ernst!

Parlamentsentscheidung um nur zehn stimmen

Das Europäische Parlament hat heute mit einem hauchdünnen Ergebnis von nur zehn Stimmen entschieden, das EU-Mercosur-Abkommen beim EuGH anzuzeigen. Es geht um die Frage, ob das Abkommen mit dem EU-Recht vereinbar ist. Diese Entscheidung stellt den Ratifizierungsprozess vorerst auf Eis, allerdings nicht unbedingt die vorläufige Anwendung, die von der Europäischen Kommission abhängt. Ein Sieg für die Vernunft, aber die Schlacht ist noch nicht gewonnen!

Die linke vs. die rechte: zwei unterschiedliche initiativen

Die Entscheidung, den EuGH zu konsultieren, wurde von der europäischen Linken vorangetrieben und konnte mit 334 Stimmen gegen 324 und 11 Enthaltungen durchgesetzt werden. Eine ähnliche Initiative der rechtspopulistischen Partei „Patrioten Europas“ scheiterte jedoch deutlich mit 225 Stimmen bei 402 Gegenstimmen und 13 Enthaltungen. Diese Ergebnisse zeigen die tiefe Uneinigkeit innerhalb des Parlaments über die Zukunft des Handelsabkommens.

Ursula von der leyen: verteidigung des „historischen“ abkommens

Die Europäische Kommission, vertreten durch Präsidentin Ursula von der Leyen, die erst kürzlich Paraguay besucht hat, um das Abkommen zu unterzeichnen, verteidigt das Mercosur-Abkommen weiterhin. Sie bedauerte die Entscheidung des Parlaments, sich jedoch nicht detaillierter dazu äußern. Der EU-Handelskommissar Olof Gill argumentierte, dass die Motivation des Parlaments, den EuGH zu konsultieren, nicht gerechtfertigt sei, da bereits Maßnahmen ergriffen wurden, um die Bedenken der Abgeordneten auszuräumen. Die Situation bleibt angespannt!

Was bedeutet das für unsere landwirtschaftlichen betriebe?

Dieses Abkommen bedroht die Existenz vieler europäischer Landwirte. Die Konkurrenz durch billige Importe aus Südamerika könnte zu einem Preisverfall führen und die Bauern in den Ruin treiben. Es ist entscheidend, dass die EU ihre eigenen Landwirte schützt und eine nachhaltige Landwirtschaft fördert. Die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung steht auf dem Spiel! COAG und andere Organisationen kämpfen für faire Handelsbedingungen und eine starke europäische Landwirtschaft.