Agrarkrise droht! cantabria fordert rettungspaket gegen eu-mercosur-abkommen

Cantabria schlägt alarm: landwirte in not!

Die Agrarministerin von Cantabria, María Jesús Susinos, hat Alarm geschlagen! In einem dringenden Appell an Landwirtschaftsminister Luis Planas forderte sie umfassende Schutzmaßnahmen gegen die negativen Auswirkungen des EU-Mercosur-Abkommens. Der Sektor, so Susinos, stehe am Rande des Abgrunds und demonstriere seinen Unmut in den Straßen. Es geht um die Existenzgrundlage vieler Familien und die Zukunft unserer Landwirtschaft!

Eu-mercosur: eine gefahr für unsere bauern?

Eu-mercosur: eine gefahr für unsere bauern?

Susinos betonte die dringende Notwendigkeit, dass Spanien der Europäischen Kommission klare Forderungen stellt. Es bedarf echter Garantien, nicht nur leeren Versprechungen! Die aktuellen Vereinbarungen gefährden unsere heimischen Produzenten, da sie mit weniger strengen Gesundheits-, Pflanzenschutz- und Umweltstandards konkurrieren müssen. Eine verstärkte Grenzkontrolle ist unerlässlich, um die Qualität zu gewährleisten und unsere Bauern zu schützen.

Dermatitis nodularis contagiosa: entlastung für viehzüchter!

Ein weiteres dringendes Anliegen ist die Klassifizierung der Dermatitis nodularis contagiosa. Susinos forderte eine Herabstufung von Kategorie A zu Kategorie B, um Viehzüchtern eine spürbare Entlastung zu verschaffen. Die derzeitigen, extrem restriktiven Maßnahmen, wie das obligatorische Schlachten von Tieren und weitgehende Bewegungseinschränkungen, sind unverhältnismäßig. Eine Herabstufung würde flexiblere Kontrollmaßnahmen und die Priorisierung der Impfung ermöglichen.

Fischereiflotte in der bredouille: tac-kürzungen gefährden existenz!

Auch der Fischereisektor ist in großer Sorge. Die geplanten TAC-Kürzungen (Gesamtfangmengen) und Quoten für die Meerforellen-Fischerei sind für viele Fischer existenzbedrohend. Cantabria unterstützt die Forderung nach einer Reduzierung von lediglich 48%, anstatt der ursprünglich vorgeschlagenen 70%. Es wäre schlichtweg ungerecht, wenn verantwortungsbewusste Fischer für die Verfehlungen anderer bestraft würden.

Fischereikontrollen: mehr personal und technik!

Die Agrarministerin forderte eine schnelle Veröffentlichung der Resolution, die die flexibleren Kontrollvorschriften berücksichtigt. Zudem müsse die Kommission den Vereinbarungen zwischen Spanien und dem Fischereisektor zustimmen. Um die Überwachung zu verbessern, sind dringend mehr Ressourcen – sowohl personell als auch technisch – an den staatlichen Hafeninspektionsstellen erforderlich. Effektive Kontrollen sind der Schlüssel!

Notfallfonds: rettungsanker für den agrarsektor!

Um die negativen Folgen des EU-Mercosur-Abkommens abzufedern, plädierte Susinos für die Einrichtung eines Notfallfonds. Dieser Fonds soll es ermöglichen, den Agrarsektor im Falle von Verlusten finanziell zu unterstützen. Es ist ein wichtiges Instrument, um die Stabilität der Branche zu gewährleisten und die Existenz unserer Bauern und Fischer zu sichern. Die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) muss zudem ausreichend finanziert werden!

ThemaForderung
EU-Mercosur-AbkommenEchte Schutzmechanismen
Dermatitis nodularis contagiosaHerabstufung von Kategorie A zu B
TAC-Kürzungen (Meerforelle)Reduzierung um 48%, nicht 70%
GrenzkontrollenVerstärkte Kontrollen und mehr Ressourcen
NotfallfondsEinrichtung zur Entschädigung von Verlusten